Digitale Funkempfänger für die „First Responder“-Gruppe des DRK

23. November 2018
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Foto: Einen Scheck über 2.500 Euro für die Arbeit der First Responder übergab Bürgermeister Werner Kölsch (Mitte) an den DRK-Ortsvorsitzenden Bernhard Rödig (2.v.l.,) und die Bereitschaftsleitein Maria Zimmermann. Der Übergabe wohnten auch der 2. Vorsitzende des DRK Hauenstein und Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes, Michael Zimmermann (rechts), und Wehrleiter Johannes Seibel (rechts) bei. (ran)

HAUENSTEIN. 2.500 Euro stellt die Verbandsgemeinde Hauenstein dem Ortsverband Hauenstein des Deutschen Roten Kreuzes zur Verfügung. Für den Betrag von 1.500 Euro sollen digitale Funkempfänger für die „First Responder“-Gruppe des DRK angeschafft werden, weitere 1000 Euro hat der Verbandsgemeinderat zur Unterstützung der Arbeit der „First Responder“ zugesagt. Diese Summe wird jährlich ausbezahlt.

Wie der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes Michael Zimmermann, der auch Vizepräsident des Kreisverbandes ist, der „Rheinpfalz“ mitteilte, sei die Personaldecke der First-Reponder-Gruppe zuletzt geschrumpft. Zeitweise stand nur Bereitschaftsleiterin Maria Zimmermann zur Verfügung. Das rührte unter anderem daher, dass der sich der Vorstand des DRK darauf verständigt hatte, nur Fachkräfte, sprich: Personen mit der Mindestqualifikation Rettungssanitäter, in den Einsatz zu schicken.

Zimmermann betont, dass die First Responer ausschließlich ehrenamtlich tätig seien. Er geht davon aus, dass „wir nun den First-Responder-Dienst personell erweitern können, da sich einige Fachkräfte zur ehrenamtlichen Mitarbeit bereit erklärt haben.“ Die Einsatzkräfte stünden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in Bereitschaft. Für den Dienst steht ein voll ausgestatteter Caddy zur Verfügung, der wie ein Notarztfahrzeug bestückt ist. Er ist am alten Feuerwehrhaus in der Elisabethenstraße stationiert.

Vor kurzem wurde die Alarmierung der Rettungsdienste landesweit auf Digitalfunk umgestellt, mit der Folge, dass die bisher verwendeten analogen Funkgeräte nicht mehr für die Alarmierung zum Einsatz kommen könnten. Das sei für die First Responder insofern zum Problem geworden, weil „wir alle Ausgaben selbst erwirtschaften müssen“, informiert Zimmermann: „Die Umrüstung des Fahrzeugs hat uns viel Geld gekostet, die digitalen Funkempfänger wären die nächste Beschaffung gewesen.“

Man sei deshalb der Verbandsgemeinde sehr dankbar, dass sie mit ihrer Spende die Finanzierung der Geräte möglich mache, ergänzte der Vorsitzende des Ortsverbandes Bernhard Rödig. Es sei eine „Selbstverständlichkeit“, dass die Verbandsgemeinde „den manchmal lebensrettenden Dienst der First Responder im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten unterstützt“, stellte Bürgermeister Werner Kölsch bei der Übergabe fest. Der Verbandsgemeinderat habe deshalb dem Antrag des DRK, die Kosten zu übernehmen, ohne Diskussion und ohne Gegenstimme zugestimmt.

Die DRK-Vertreter erläuterten auch die Alarmierungsabläufe: „Im Notfall wird über die 112 die Rettungsleitstelle angerufen, die nach Einschätzung der Lage den hauptamtlichen Rettungsdienst alarmiert“, erklärt Zimmermann. Nach den Vorgaben des Rettungsdienstgesetzes müsse eine kompetente Hilfe innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters vor Ort sein. Das Gesetz sieht vor, dass  der Rettungsdienst jeden Ort im Land in der Regel innerhalb einer Fahrzeit von 15 Minuten erreichen sollte. Träger des hauptamtlichen Rettungsdienstes ist im Bereich der Leitstelle Südpfalz/Südwestpfalz die Rettungsdienst GmbH, die ihre Mitarbeiter in normalen Arbeitsverhältnissen gegen Entgelt beschäftigt.

Können innerhalb der zeitlichen Vorgaben die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes nicht vor Ort sein, beispielsweise wegen eines anderweitigen Einsatzes, dann werden die ehrenamtlichen, eben die sogenannten „First Responder“ alarmiert, die dann ausrücken und vor Ort kompetente Hilfe leisten können, bis der hauptamtliche Rettungsdienst übernehmen kann. Der First-Responder-Dienst wurde für den Bereich der VG-Hauenstein dem DRK-Ortsverein Hauenstein übertragen, der sich immer auch, wie Zimmermann einwirft,  „über weitere fördernde Mitgliedern freut, die durch ihren Beitrag unsere Tätigkeit  zum Wohle der Allgemeinheit unterstützen“. (ran)

Unfallflucht
Dahn (ots) - Am Freitagabend zwischen 19.30 und 21.30 Uhr wurde auf dem SBK-Parkplatz ein weißer Daimler-Benz beschädigt. Vermutlich stieß der Unfallverursacher beim Ausparken gegen das Heck des gegenüber stehenden Daimler. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl ein Fremdschaden in Höhe von 1500.-EUR entstand. (Polizeidirektion Pirmasens)

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Achtung! Falschgeld in Umlauf
Landau (ots) - Pressemitteilung der Kriminalinspektion Landau vom 07.12.2018: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau kommt es immer wieder zu Fällen von Inverkehrbringen von Falschgeld. Am häufigsten werden die falschen Scheine auf Märkten oder in Einkaufsmärkten oder kleineren Einzelhandelsgeschäften in Umlauf gebracht. Aus diesem Grund hat das Fachkommissariat K4 in Landau alle Standbetreiber des Landauers Weihnachtsmarktes nochmals mittels Flugblatt sensibilisiert und informiert. Es wird von den Tätern jedoch nicht nur mit großen Banknoten bezahlt. Die Zahl der gefälschten 20,00 Euro Scheine ist erheblich gestiegen. Alleine im November 2018 sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau insgesamt 11 Fälle von falschen 20,00 Euro - Scheinen aufgetreten. Auf den ersten Blick ähnelt das Falschgeld sehr den echten Banknoten. Es gibt jedoch ein paar Sicherheitsmerkmale, mit denen die Echtheit der Scheine schnell und präzise überprüft werden kann. - Durch die Verwendung spezieller Druckverfahren erhalten die Euro-Banknoten ihre einzigartige Oberflächenbeschaffenheit. - Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das Porträt-Fenster, das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden werden sichtbar. - Kippen Sie die Banknote. Der Folienstreifen zeigt das Porträt der Europa in einem durchsichtigen Fenster, und auf der Smaragdzahl bewegt sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab. Um die zusätzlichen Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten zu prüfen, benötigt man spezielle Hilfsmittel, wie z.B. eine UV-Lampe oder eine Prüfgerät. Weitere Informationen finden Sie auf der Bundesbank-Website bzw. der Website der Europäischen Zentralbank: http://www.bundesbank.de/falschgeld https://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html Wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, informieren sie sofort die Polizei. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden, um Fingerabdrücke des Täters nicht zu vernichten. Verpacken Sie das Falschgeld am besten in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte. Das Weitergeben von Falschgeld ist eine Straftat. Für weitere Fragen steht Ihnen Ihre Polizei oder Ihre Bank jederzeit zur Verfügung. Rückfragen bitte an: Kriminalinspektion Landau Telefon: 06341-287-0 www.polizei.rlp.de/pd.landau (Polizeidirektion Landau)