Im Hauensteiner “Sonnenhang” darf gebaut werden

3. April 2020
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HAUENSTEIN. Die ersten künftigen Häuslebauer, die im neuen Hauensteiner Baugebiet „Sonnenhang“ ein Eigenheim errichten wollen, haben in diesen Tagen die Zusage für einen Bauplatz erhalten: „Sie wurden angeschrieben und müssen bis zum 31. März bindend erklären, ob sie den Bauplatz erwerben werden“, teilte Ortschef Michael Zimmermann auf Anfrage mit.

Ziehen die Interessenten diese Option, werde das Grundstücksgeschäft umgehend notariell besiegelt. Insgesamt 14 Bürgerinnen und Bürger, die sich für einen Bauplatz in dem Baugebiet beworben hätten, hätten eine Zusage erhalten. Die Vergabe sei in nicht öffentlicher Sitzung des Ortsgemeinderats einstimmig nach den Kriterien erfolgt, die der Hauptausschuss erarbeitet habe: Demnach gingen die Zusagen an junge Hauensteiner Bauwillige und vor allem an junge Familien mit Kindern aus der Wasgaugemeinde.

In der Vorbereitungsphase des Bebauungsplans war es der Ortsgemeinde unter Federführung des Beigeordneten Markus Pohl gelungen, alle Grundstücke des knapp drei Hektar großen Gebietes zu erwerben. Den „Altbesitzern“ war die Möglichkeit eingeräumt worden, in einem ersten Zugriff einen Bauplatz ihrer Wahl auszuwählen. Davon hätten sieben der früheren Eigner Gebrauch gemacht, wie Zimmermann weiter informierte.

Damit haben 21 der insgesamt 42 Plätze neue Besitzer gefunden. Noch nicht vergeben seien jene drei Parzellen an der Speyerstraße, die für die Bebauung mit Mehrfamilienhäusern vorgesehen sind. Sie seien, so Zimmermann, sehr begehrt und „fünffach überzeichnet“: Hier gebe es breites Interesse von privaten und institutionellen Investoren. Auch die Gemeinde selbst ist ja nicht abgeneigt, zumindest eines der möglichen Gebäude in eigener Regie zu errichten (wir berichteten am 07.01.20).

Offen sind auch noch weitere 18 Parzellen, für die auch Investoren Interesse angemeldet hätten, die das dort zu errichtende Wohneigentum nicht selbst nutzen wollen. Die Bauplätze sind zu Preisen zwischen 97 Euro und 141 Euro auf dem Markt. Auch über die Vergabe dieser Grundstücke wird im Ortsgemeinderat entschieden.

Die Arbeiten an dem Baugebiet seien, wie Zimmermann versicherte, im Zeitplan: Das Gelände, auf dem sich in den vergangenen Monaten wieder Bewuchs ausgebreitet hatte, sei rechtzeitig vor Beginn der Vegetationsphase gerodet worden. Die Vermessung des gesamten Gebiets sei erfolgt, die Ausweisung der künftigen Plannummern erfolge nun am Reißbrett und digital.

Die Aufträge unter anderem für die Vortrassierung der Straßen und die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung seien vergeben. Sie werden von der Firma Peter Groß Infra (Pirmasens, ehemals Theisinger & Probst) ausgeführt. Sie hatte mit insgesamt 1,37 Millionen Euro das günstigste Angebot abgegeben. Im Zuge der Erschließungsarbeiten sollen auch Glasfaserkabel und Gasversorgung gelegt werden. Zimmermann hofft, dass die ersten Häuser in rund einem Jahr gebaut werden können. (ran)

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Schwerverletzter Motorradfahrer nach Verkehrsunfall auf B48
B48, Rinnthal-Johanniskreuz (ots) - Am Sonntagmorgen kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der B48 zwischen Rinnthal und Johanniskreuz. Ein 30-jähriger Motoradfahrer befuhr als letzter einer Dreier-Gruppe die B48 von Rinnthal kommend in Fahrtrichtung Johanniskreuz. Aus bislang ungeklärten Gründen kam der Motorradfahrer in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte anschließend mit einem Felsvorsprung. Der Fahrer wurde hierbei schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die B48 war zur Unfallaufnahme eine Stunde in beide Fahrtrichtungen gesperrt. An dem Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 12000 Euro. (Polizeidirektion Landau)