25 Jahre „Schola“

29. Dezember 2018
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HAUENSTEIN. Seit 25 Jahren gibt es den Hauensteiner Singkreis „Schola“, an Heiligabend gestaltete der Chor, der seit seiner Gründung von Jutta Seibel geleitet wird, zum 25. Mal die Krippenfeier musikalisch mit – eine der Traditionen, die sich in einem Vierteljahrhundert herausgebildet haben und die das Gemeindeleben bereichern.

Der Ausgangspunkt vor 25 Jahren war auch just die „Kindermette“. Denn die von Anni Benz begründete und über viele Jahre gehaltene Tradition der besonders gestalteten Familiengottesdienste war, mangels Nachfol­gerin, eingeschlafen, die Kindersing­gruppe, die zur Christmette immer aufs halbe Hundert anwuchs, existier­te nicht mehr. Das ließ Jutta Seibel nicht ruhen. Mit wenig mehr als einer Handvoll Mädchen begann im Herbst 1993 die Ge­schichte der „Schola”, wie sich der neu entstehende Chor nennen sollte.

Nun klang das, was die Mädchen, damals alle gerade mal wenig älter als 12 Jahre, über die Lippen brachten, in der großen Christkönigskirche recht dünn. Die Idee, die die Sache erst so recht ins Laufen brachte: Jutta Seibel wagte den Sprung über die Generationen, lud die Mütter ihrer kleinen Sän­gerinnen, lud Freundinnen zum Mit­machen ein. Und siehe da, die Stim­men der Erwachsenen trugen die Stimmchen der Jungen, gaben Si­cherheit und mehr Selbstvertrauen, plötzlich klang das, was der Chor sang, richtig gut und gab den Got­tesdiensten, die die „Schola“ nun zu vielen kirchlichen Anlässen mitgestaltete, eine neue Art von Leben­digkeit.

Dazu trugen auch die Instrumentalisten bei: Begleitete am Anfang zunächst nur Norbert Memmer mit der Gitarre den Chor, so gesellte sich nach und nach eine kleine Combo mit Keyboard, Gitarren und Mundharmonika, manchmal auch mit Flöte, hinzu. Und zu besonderen Anlässen –Konzerten etwa-  stoßen auch Gastmusiker mit Saxophon, Trompete oder Cajon dazu. Momentan spielt Edith Seibel das Keyboard, Norbert Memmer, der Mann der ersten Stunde, und Berthold Braun sind mit der Gitarre dabei, Stephanie Baron mit der Querflöte. Mittlerweile zählen zwei Dutzend Sänge­rinnen und Sänger zur Schola, die sich vierzehntägig zur Probe im Pfarrheim trifft.

Die Schola deckt ein breites musikalisches Spektrum ab: Es zählen neuere religiöse Lieder zum Repertoire, wobei man zuletzt immer mehr vierstimmige Sätze ins Programm aufgenommen hat, man singt auch Lieder wie Klaus Hofmanns „Jedes Kind braucht einen Engel“, das gerne bei Tauffeiern erklingt, oder die nachdenklich stimmende „Stones“-Adaption „Die Wüste war das Niemandsland“, auch rhythmisch betonten Lieder und Gospels sind dabei. Und wenn man außerhalb der Kirche unterwegs ist, dann interpretiert man gerne auch Popsongs und zuweilen auch Ohrwürmer aus der Welt des Schlagers.

Rund 150 Titel umfasst das Repertoire. Vor einigen Jahren hat man ein gutes Dutzend ausgewählt und die CD „Gut, dass wir einander haben“ produziert, die einen Querschnitt dessen enthält, was der Chor zu bieten hatte. Immer wieder gestaltet die Schola Gottesdienste in der Christkönigskirche, sie wird gerne zu Hochzeiten und Taufen eingeladen. Und sie hat in den Jahren ihres Bestehens immer wieder blendend angenommene Konzerte gegeben, zumeist als Benefizkonzert, wie vor Jahresfrist, als man die „Aktion Afrika“ bei dem Weihnachtskonzert „Hääschde musiziert für Afrika“ unterstützte. (ran)

 

Betrunkener Fahrer flüchtet von Unfallstelle
Busenberg - Bereits am frühen Silvesterabend befuhr ein 35-jähriger Autofahrer eine Einbahnstraße in Busenberg. Hierbei stieß er, vermutlich auf Grund starker Alkoholeinwirkung, mit einem stehenden PKW zusammen. Der Fahrer und der Geschädigte unterhielten sich anschließend über den Schaden, wobei dem Geschädigten die Alkoholisierung des Unfallverursachers auffiel und er die Polizei verständigte. Hierauf flüchtete der Betrunkene vermutlich aus Angst vor der Strafverfolgung mit seinem PKW von der Unfallstelle ohne Angaben der notwendigen Daten. Kurz später konnte er im näheren Bereich durch eine Polizeistreife erkannt und verfolgt werden. Nach kurzer Nachfahrt scheiterte seine Flucht jedoch und seine Fahrt endete im Straßengraben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Neben einer Anzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr muss er sich zudem wegen der begangenen Verkehrsunfallflucht verantworten. Die Gesamtschadenshöhe beträgt etwa 1.800 Euro. (Polizeidirektion Pirmasens)

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PKWs beschädigt
Vorderweidenthal (ots) - In der Nacht vom 29. auf den 30.12.18 wurden zwei auf dem Parkplatz am Kindergarten abgestellte PKW beschädigt. Hierbei trat der Tatverdächtige gg. die Kotflügel der Fahrzeuge und lief auch über diese. Hierdurch entstanden Dellen und Beulen. Der Schaden dürfte bei ca. 2000.- EUR liegen. Es gibt einen Tatverdacht, die Ermittlungen dauern an. Zeugen können sich direkt bei der PI Bad Bergzabern melden. (Polizeidirektion Pirmasens)
Unfallflucht
Dahn (ots) - Am Freitagabend zwischen 19.30 und 21.30 Uhr wurde auf dem SBK-Parkplatz ein weißer Daimler-Benz beschädigt. Vermutlich stieß der Unfallverursacher beim Ausparken gegen das Heck des gegenüber stehenden Daimler. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl ein Fremdschaden in Höhe von 1500.-EUR entstand. (Polizeidirektion Pirmasens)