Aktion Afrika stellt Soforthilfe für Hospital zur Verfügung

6. April 2021
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HAUENSTEIN. Ein dringender Hilferuf aus Kenia erreichte am Wochenende den Hauensteiner Verein „Aktion Afrika“: Schwester Genovefa aus dem Zentrum „St. Joseph Shelter of Hope“ schilderte Probleme, die derzeit dem zu dem Zentrum gehörenden Hospital zu schaffen machen. In einem „Umlaufbeschluss“ einigte sich der Vorstand der „Aktion Afrika“, sofort 5.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung zu stellen, die dabei helfen sollen, die größten Löcher zu stopfen.

„Die Situation ist schlimm. Wir sind mit vielen Problemen konfrontiert“, schrieb Schwester Genovefa. Und die Herausforderungen seien deshalb besonders groß, weil es in den staatlichen Krankenhäusern seit jetzt vier Monaten Streiks gibt. Das habe zur Folge, dass zahllose Kranke im Hospital im „Shelter of Hope“ Hilfe suchen: „Die Zimmer sind alle voll belegt, die Patienten liegen auf den Fluren und sogar in einem Zelt“, berichtete die Ordensfrau in einem Telefonat am Samstag.

Viele Patienten werden wegen Corona behandelt. Viele Betten seien aber auch mit Verletzten und Schwerverletzten belegt, die auf der wegen ihrer dramatischen Unfallträchtigkeit berüchtigten und an Voi vorbeiführenden Nationalstraße A 109 zwischen Mombasa und Nairobi verunglückt sind. „Jeden Tag werden drei bis vier Patienten in kritischem Zustand eingeliefert“, berichtet Schwester Genovefa.

Die Crux: Viele der Kranken und der Unfallopfer besäßen keine Versicherung, seien „arm und hilfsbedürftig“ und könnten „nicht einmal einen Cent bezahlen“, wie die Schwester mitteilte. „Also geben wir am Ende Geld aus, ohne Einnahmen zu haben.“ Und so falle der Kauf von Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln und auch die Bezahlung der Mitarbeiter zunehmend schwer.

Vertieft wird die finanzielle Misere dadurch, dass die Filteranlage des Brunnens im „Shelter of Hope“ defekt ist. „Der Brunnen liefert nur sehr wenig Wasser. Es reicht für das Hospital und die weiteren Einrichtungen des Zentrums bei weitem nicht aus“, berichtet Schwester Genovefa. Deshalb müsse man derzeit Wasser in großen Tanks hinzukaufen. „Und das ist sehr teuer“, heißt es in einer Email der Ordensfrau.

Bei der sehr kostspieligen Behebung der Filterprobleme will die „Aktion Afrika“ zusammen mit dem Landauer Hungermarsch helfen. „Aber jetzt gilt es erst einmal, die aktuellen Probleme zu lösen“, sagen die Verantwortlichen des Vereins, die sich am Samstag sehr schnell über die Hilfe einig werden konnten. Am Montag wurde die Überweisung beauftragt. „Ihr seid unsere Engel. Möge euch Gott eure Hilfe tausendfach vergelten“, antwortete Genovefa auf die Nachricht aus Hauenstein.

Ansonsten berichtet Schwester Genovefa über schöne Fortschritte beim „Gääße unn Hiehner“-Projekt. „Dies ist ein fortlaufendes und sehr gutes Projekt, das vielen armen Menschen helfen kann, sich selbst zu helfen.“ Auch für sie persönlich habe das Projekt positive Folgen: „Ich mache es gerne. Wenn ich mit den Hühnern zusammen bin, fühle ich mich gut und habe keinen Stress“, schrieb sie in einem ausführlichen Rechenschaftsbericht über das Projekt.

„Wir sind sehr froh, dass wir der Schwester in dieser Notsituation spontan helfen können“, sagt Alfred Busch, der Vorsitzende des Vereins. Man sei überaus dankbar, dass sich auch während der Corona-Pandemie viele bereitfanden, für die Menschen in Afrika zu spenden. Auch wenn die Pandemie manches Projekt ausbremse, sei man „durch die Hilfe vieler Mitmenschen in die Lage versetzt, zumindest dabei zu helfen, die laufenden Kosten für Schulen, im Gesundheitswesen, für Stipendien und anderes aufzukommen.“ Und da sei man immer auf Spenden angewiesen, zumal im vergangenen Jahr alle eigenen Aktionen wie der Weihnachtsmarkt oder das Benefizkonzert, die helfen, Gelder zu erlösen, ausfallen mussten.

 

Info: Spendenkonto, Volksbank Südliche Weinstraße – Wasgau,

IBAN DE86 5489 1300 0071 8473 06    

 

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
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Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)