Arbeiten zur Sanierung der Hauensteiner Wasgauhalle bis auf einzelne Restarbeiten fertig

5. August 2019
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HAUENSTEIN. Im April 2017 hatten die Arbeiten zur Sanierung der Hauensteiner Wasgauhalle begonnen. Unlängst wurden die Außengerüste abgebaut, sodass sich das Projekt –endlich- seinem Ende nähert: Einzelne Restarbeiten seien noch zu erledigen, wie der Pressesprecher der Kreisverwaltung, Thorsten Höh, auf Anfrage mitteilte.

Der Landkreis ist Schulträger der Hauensteiner Realschule plus und deshalb auch Kostenträger der umfänglichen Maßnahme. In der Kreisverwaltung gehe man davon aus, dass der Gesamtkostenrahmen von 2,13 Millionen Euro eingehalten wird, auch wenn „noch nicht alle Gewerke schlussgerechnet“ seien, wie Höh informiert.

Zur Sache: Die Sanierung der Wasgauhalle

Die Umbauarbeiten an der Wasgauhalle sollten –nach ersten Planungen-  im Januar/Februar 2018 abgeschlossen sein. Ende 2017 aber hatte sich abgezeichnet, dass dieser Termin nicht zu halten war, weil man die Dachdeckerarbeiten neu ausschreiben musste. Als neuer Fertigstellungstermin war dann der Schuljahresbeginn 2018/19 genannt worden, der  aber schließlich wegen auftretender Probleme bei Konstruktion und Einbau der Oberlichter obsolet wurde.

Als neuer Termin war dann in einer Sitzung des Bauausschusses des Kreistags im August 2018 der 15. Oktober, der Tag des Schulbeginns nach den Herbstferien, genannt worden. Dass schließlich auch dieser Termin „platzte“, war dem Umstand geschuldet, dass die Verlegung des neuen Hallenbodens mehr Zeit beanspruchte. Damit verschoben sich die noch ausstehenden Restarbeiten an Tribüne und Prallschutzwänden zeitlich nach hinten. Seit November 2018 konnte die Halle für den Sportunterricht und den Vereinssport wieder genutzt werden. Die Arbeiten am Dach und an der Fassade der Halle liefen bis in den Frühsommer. (ran)

„Bereits seit November 2018 kann die Halle wieder uneingeschränkt von der Schule und den Vereinen genutzt werden“, berichtet er, verweist aber auf noch anstehende „Nachbesserungen“. Unter anderem müssten noch Deckenplatten ausgetauscht und „letzte Flecken mit einem Farbanstrich“ beseitigt werden. Ein defektes Duschpaneel war noch zu ersetzen, sodass nun die „Sanitärräume komplett fertiggestellt“ seien.  Zuletzt seien noch Malerarbeiten im Bereich des Oberlichts am Treppenaufgang durchzuführen und neue Klappen für die Nischen der Feuerlöscher einzubauen gewesen.

Wie Bürgermeister Werner Kösch mitteilte, sei inzwischen auch die Photovoltaikanlage der  „Gesellschaft zur Nutzung erneuerbarer Energien“, die die VG Hauenstein zusammen mit der WVE Kaiserslautern betreibt, wieder auf  dem Dach der Wasgauhalle  installiert und habe ihre Arbeit aufgenommen. Sie war während der aufwendigen Dacharbeiten demontiert worden und konnte deshalb im vergangen Jahr keinen Strom liefern.

Kölsch wies aber darauf hin, dass die die Bilanz der Gesellschaft, die Solaranlagen unter anderem auf den Dächern der Hauensteiner Marien- und der Wasgauschule, der Wilgartswiesener Wilgartishalle, der Gruppenkläranlage Queichtal bei Wilgartswiesen und auf dem TIZ betreibt, trotz des Ausfalls kein Minus zu verzeichnen habe: „Das ist den besonderen klimatischen Bedingungen des vergangenen Sommers zu verdanken.“ 2018 habe die Gesellschaft, an der die VG inzwischen 74,9 Prozent hält, einen Gewinn von 24.600 Euro, erzielt, hatte Kölsch in der letzten Sitzung des VG-Rates erklärt. (ran)

B10 – Lkw in die Leitplanken gefahren
Hauenstein (ots) - Am Donnerstagnachmittag gegen 15.45 Uhr befuhr ein Sattelzug mit Auflieger die B 10 zwischen Hauenstein und Hinterweidenthal in Richtung Pirmasens. Kurz vor der sog. "Felsnase" verlor der Fahrzeugführer des Sattelzuges aufgrund eines heftigen Niesanfalles die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei beschädigte er ca. 100 m Schutzleitplanke und riss sich den Tank auf, bevor er entgegen der Fahrtrichtung stehen blieb. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Glücklicherweise kamen durch das Unfallgeschehen auf der vielbefahrenen Bundesstraße keine Personen oder weitere Fahrzeuge zu Schaden. Durch den ausgelaufenen Treibstoff wurden jedoch Fahrbahn und Straßenbankette verunreinigt. Ob Erdreich ausgetauscht oder abgetragen werden muss, ist bislang unklar. Die untere Wasserbehörde ist verständigt worden. Der Sattelzug musste abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen dürfte der Gesamtsachschaden rund 40.000 Euro betragen. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Lkw musste die B 10 voll gesperrt werden. Die Sperrung dauert noch bis voraussichtlich 21.00 Uhr an. Der Verkehr wird ab Hinterweidenthal bzw. Annweiler abgeleitet. Die Feuerwehren Hauenstein und Wilgartswiesen sowie der Gefahrstoffzug des Landkreises Südwestpfalz waren mit 30 Kräften und 8 Fahrzeugen imEinsatz. (Polizeidirektion Landau)

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Trunkenheit im Verkehr
Am Freitag, den 09.08.2019 gegen 18:15 Uhr wurde ein 52-jähriger Mann aus dem Raum Köln mit seinem Fahrzeug auf der B10 bei Hinterweidenthal einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da aus dem Fahrzeuginneren frischer Marihuanageruch wahrgenommen werden konnte und der Fahrzeugführer sichtlich unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm die Abgabe eines Urintests angeboten. Dieser verhärtete den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt, so dass ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet und dementsprechend eine Blutprobe entnommen wurde. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden ca. 5 Gramm Marihuana aufgefunden. Sein Führerschein sowie das Betäubungsmittel wurden sichergestellt. (Polizeidirektion Pirmasens)