Corona hat auch das Gelöbnisfestes „Mariae Herzeleid“ verändert

9. Oktober 2020
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HAUENSTEIN. Corona hat auch die Tradition des Hauensteiner Gelöbnisfestes „Mariae Herzeleid“ verändert. Seit 101 Jahren feiert die katholische Pfarrei das „Fest der sieben Schmerzen Mariens“ mit Gottesdiensten und vor allem mit einer Lichterprozession durch die mit hunderten Lichtern geschmückten abendlichen Straßen der Gemeinde. Im Corona-Jahr 2020 musste die Lichterprozession, in deren Zentrum traditionell die Hauensteiner Pieta mitgetragen wird, aber ausfallen.

Es gab lediglich eine Andacht in der leider nur spärlich besuchten Christkönigskirche, wo vor dem uralten Holzbildnis der schmerzensreichen Mutter Gottes gebetet wurde. Pfarrer Ulrich Nothhof führte in seiner Predigt mit Blick auf die Pieta aus, dass man „Heil und Trost findet“, wenn man sich in das Leid Mariens vertiefe: „Im Leid ist man nicht allein.“

Eine kleine Schola des Kirchenchores begleitete den Gottesdienst mit Gesang. In den Gebeten und den Liedern wurde Maria immer wieder als Fürsprecherin der Bedrängten, der Menschen in Not und Leid angerufen. Nach den dreimal wiederholten Zeilen des Liedes „Verleih’ uns Frieden!“, das den Grundgedanken des Gelöbnisfestes aufgriff, zog die kleine Gemeinde mit der Pieta vor das Gotteshaus, wo die Feier mit Abstand und mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Segne du, Maria“ ihren Abschluss fand.

Die Tradition des Festes reicht ins Jahr 1919 zurück: Damals, als die Wunden, die der 1. Weltkrieg geschlagen hatte, noch lange nicht verheilt waren, wollte die Gemeinde als Dank für die Unversehrtheit des Dorfes und zum trauernden Gedenken an die Gefallenen des Krieges das Gelöbnisfest einführen, das immer auch als Mahnung zum Frieden verstanden werden sollte. Der erste Weltkrieg hatte 47 jungen Hauensteinern das Leben gekostet. Das Votivfest war von Speyer genehmigt worden „zum Dank für den Schutz der Heimat, zur Bitte um ferneren Schutz, zur Sühne für die Gefallenen”, wie es im Schreiben des Bischofs Ludwig Sebastian hieß. (fjs)

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
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Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)