Das Projekt “Schuhweg” wurde auf Eis gelegt

2. Oktober 2019
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Foto: Wie werden die überdimensionalen Pumps, die bereits im Bauhof gelagert sind, präsentiert? Der Plan für den „Schuhweg“ wurde vorerst auf Eis gelegt. (ran)

HAUENSTEIN. Zwei viel und seit langem diskutierte Projekte hatte der Ortsgemeinderat Hauenstein in seiner Sitzung  zu beackern und fand zu jeweils einstimmigen Beschlüssen: Die Umsetzung des „Schuhwegs“ wurde zunächst auf Eis gelegt, um eine Verlängerung der Förderfrist zu erreichen. Und: Die überarbeitete Planung für die neue Kita fand die Zustimmung des Rates und wird zur Genehmigung eingereicht.

Schon geraume Zeit treibt das Thema „Schuhweg“, der eine gestaltete und am Thema Schuh orientierte Verbindung zwischen Schuhmeile und Ortskern herstellen soll, den Rat um. Man habe in den vergangenen Monaten bereits „viele Probleme gelöst“, sagte Ortsbürgermeister Michael Zimmermann (CDU). Die Ausschreibung der nunmehr zwölf Stationen, die die Planerin Julia Kaiser vom Lauterer Büro „Stadtgespräch“ in der Ratssitzung noch einmal erläuterte (wir berichteten zuletzt am 19. April), habe „aber nicht das von uns erhoffte Ergebnis gebracht“.

Das günstigste Angebot, das auf die Ausschreibung einging, belief sich auf 226.000 Euro und damit um 34 Prozent über der Berechnung des Büros, das von 171.000 Euro ausgegangen war, sodass der Rat in der letzten Sitzung die Ausschreibung aufhob. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hatte das Projekt förderrechtlich genehmigt, hatte die Baukosten (ohne Nebenkosten) aber mit 171.000 Euro gedeckelt. Zu diesem Betrag ist eine Förderung in Höhe von 75 Prozent zugesagt. Höhere Kosten müsste die Gemeinde selbst tragen.

Die Planerin betonte mehrfach, dass die Kosten seriös ermittelt worden seien und nannte die eingegangenen Angebote „stark überteuert“. Das sei zum einen der boomenden Baukonjunktur geschuldet, zum anderen aber auch dem Ausschreibungszeitraum: „Hätten wir im Dezember/Januar ausgeschrieben, wären sicher günstigere Angebote eingegangen.“

Das Problem, das sich nun stellt: Die Maßnahme soll bis zum 15. November dieses Jahres mit der ADD abgerechnet sein. „Das ist so nicht zu realisieren, zumal eine neue Ausschreibung notwendig ist“, konstatierte der Ortsbürgermeister und plädierte dafür, in erneuten Gesprächen mit der Behörde die Frist bis zum 30. Juni 2020 zu verlängern. „Das kostet nichts und ist einen Versuch wert.“

Auf Nachfrage von Patrick Stöbener (FWG), welche weiteren Kosten eine erneute Ausschreibung nach sich zögen, nannte die Planerin die Summe von 2.000 Euro. Wie der Ortschef mitteilte, würden nach Auskunft der ADD die bisher aufgelaufenen Planungskosten –rund 20.000 Euro- ebenso wie die Kosten für die bereits vorhandenen Riesen-Pumps mit 75 Prozent gefördert.

Der Rat beauftragte schließlich den Bürgermeister einstimmig, mit der ADD Gespräche mit der Bitte um Aufschub zu führen. Je nach Ergebnis der Gespräche wird der Rat dann entscheiden, ob das Projekt völlig aufgegeben wird oder ob zumindest Teile des planerischen Konzepts umgesetzt werden sollen. Auf die in einem offenen Brief von Klaus Winnwa vorgeschlagene grundlegende Änderung des Konzepts war der Rat nicht eingegangen.

Nach Unfall abgehauen
Dahn (ots) - Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am Montag zwischen 09.30 - und 11.00 Uhr vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen auf dem Parkplatz des Seniorenwohnheimes in der Hauensteiner Straße abgestellten Pkw BMW der 1er-Reihe, Farbe blau, und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel.-Nr. 06391-9160 mit der Polizeiinspektion Dahn in Verbindung zu setzen. (Polizeidirektion Pirmasens(

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Trunkenheit im Verkehr
Dahn - In der Nacht zu Samstag, den 12.10.2019 gegen 02:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn in der Hauensteiner Straße in Dahn einen 56-jährigen Fahrzeugführer mit seinem PKW. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle konnte Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert über 1,10 Promille. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Dem Fahrer droht nun eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. In der Regel wird der Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen und die Fahrerlaubnis entzogen. (Polizeidirektion Pirmasens)
Mehrere verbotene Messer bei Personenkontrolle aufgefunden
Hauenstein (ots) - In der Nacht von Samstag, den 05.10.2019 auf Sonntag, den 06.10.2019 kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn einen Radfahrer im Bereich der Schuhmeile in Hauenstein. Hierbei konnte bei dem 47-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Hauenstein drei verbotene Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Polizeidirektion Pirmasens)