Der Hauensteiner Marko Martin – Ich wollte einmal in meiner Altersklasse aufs Treppchen

18. Dezember 2020
By
image_pdfimage_print

HAUENSTEIN. Er ist einer, der bei den Läufen in der Region beharrlich sein Ding durchzieht und in den Ergebnislisten ganz oft unter den Top-Ten und sehr oft unter den Top-Five gelistet ist. Und ab und an setzt sich der Hauensteiner Marko Martin auch gegen die Lauf-Konkurrenz durch und springt auf die oberste Stufe des Treppchens.

„Gewinnen kann ich aber nur, wenn die Topstars der Region nicht am Start sind“, sagt der 46-jährige Hauensteiner bescheiden mit Blick auf Weidler, Lehmann, Könnel und Co. „Sie  spielen in einer anderen Liga“, merkt er an. Und um mit der Heltersberger Laufgarde mitzuhalten, da müsste er weit mehr trainieren. Und so setzte er sich ein eher bescheidenes Ziel, als er vor knapp sieben Jahren den Laufsport intensivierte, den er zuvor immer mal wieder sporadisch pflegte: „Ich wollte einmal in meiner Altersklasse aufs Treppchen. Und das habe ich dann auch sehr schnell geschafft“, erinnert er sich.

Das Laufen habe ihm schon immer Spaß gemacht. Gerne habe er in der Schulzeit an der Dahner Realschule die bei den Mitschülern eher ungeliebten Waldläufe unter dem Hochstein absolviert. Und er war zwölf, als er bei Petra und Thomas Memmer das Laufabzeichen –zwei Stunden Dauerlauf- ablegte. „Mir wurde Talent bestätigt. Aber damals hat mir die gezielte Förderung in einem Verein gefehlt“, berichtet er.

So gab’s Umwege. Zunächst den zum Jugendfußball beim TVH. „Am Ball war ich aber absolut talentfrei. Aber ich war der Dauerläufer im Team“, erinnert er an seinen Ausflug auf den grünen Rasen, dem von 1998 bis 2015 lange 18 Jahre Badminton im TVH folgten. Sie wurden gestoppt durch einen Achillessehnenabriss und den damit verbundenen Problemen bei dem schnellen Sport mit dem „Federball“. Und so begann: der intensive Laufsport.

Die Initialzündung war, so berichtet er, „am 1. Januar 2014 eine Runde um den Hauensteiner Dümpel mit meinem Neffen Tobias. Da fand ich Spaß am Laufen.“ Und seither ist er auf den Strecken in der Pfalz ständiger Gast. Nur in der Pfalz? „Es gibt bei uns so viele tolle Stecken und so viele schöne Wettbewerbe, da muss ich nicht stundenlang in andere Regionen anreisen“, sieht er sich in der Heimat gut aufgehoben.

Indes: 2015 hat er in Frankfurt in einen Stadtmarathon reingeschnuppert, den er in 3:15 Stunden absolvierte. „Und weil ich den Marathon einmal unter drei Stunden schaffen wollte, bin ich 2018 in Karlsruhe an den Start gegangen und wurde in 2:58 Stunden gestoppt.“ Bei diesen beiden 42-Kilometer-Läufen blieb’s. „Der Marathon ist nicht mein Ding. Da bin ich lieber auf den ,Mittelstrecken‘ unterwegs.“ Dazu zählt auch mal ein Halbmarathon, den er in 1:16 Stunden in Kandel bestritt. Seine Bestzeit über zehn Kilometer liegt bei 35:30 Minuten.

Marko Martin, der in „normalen“ Jahren an rund zwei Dutzend Wettbewerben am Start ist, findet sich in den Ergebnislisten immer weit vorne: Gewonnen hat er beispielsweise den Kurstadt-Lauf 2017 in Bad Bergzabern, 2017 war er in der AK 40 Bester beim Pfälzer Berglauf-Pokal, 2018 war er Erster beim „Lebenslauf“ in der Heimatgemeinde, 2019 gewann er die AK 45 bei der Winterlaufserie in Rheinzabern.

Und beim Wasgau-Cup hat er in den letzten sechs Jahren keinen der Läufe ausgelassen und beispielsweise 2019 die AK 40 gewonnen. Im Corona-Jahr 2020 wurden von den geplanten sieben Läufen vier abgesagt, und einer verlegt. Nach dem Wilgartswiesener Deichenwand-Trail und dem Birkweiler Hohenberg-Trail liegt Martin in der Gesamtwertung auf Rang 3.

Dreimal pro Woche schnürt Marko Martin, der als Beamter bei der Telekom mit Dienststelle und zwei wöchentlichen Präsenztagen in Darmstadt tätig ist, die Trainingsschuhe, am Wochenende absolviert er in der Regel 30-Kilometer-Distanzen, während der Woche ist er zweimal rund um Hauenstein zehn bis 15 Kilometer unterwegs. Bevorzugt am frühen Morgen schnürt er die Laufschuhe: „Je früher, desto lieber“, sagt er, geht oft schon morgens um sechs aus dem Haus und berichtet begeistert von „einem herrlichen Herbst-Sonnenaufgang“, den er unlängst auf der Trainingsrunde zum Lindelbrunn erlebte.

Eine besondere Trainingseinheit zog er übrigens heuer mit dem Dahner Lauftalent Anne Meier durch: Zusammen absolvierten sie einen olympischen Triathlon: 1,5 Kilometer Schwimmen, vierzig Kilometer auf dem Rad und zehn Kilometer Laufen. „Es war ein beeindruckendes Erlebnis.“  Einen „Trainingsleitfaden“, wie sie als Wegbegleiter auf dem Markt sind, habe er nie benutzt: „Ich höre mir an, wie die erfahrenen Läufer ihr Training angehen und organisieren. Damit bin ich bis jetzt gut gefahren.“ (ran)

 

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
Anzeige

Bahnhofstraße 75, 76846 Hauenstein

Tel.: 0 63 92 / 4 09 06 00

oder

Tel.: 0 63 92 / 99 33 22

Wärend des Lockdowns müssen wir unser Ladengeschäft geschlossen halten.

Sie können weiterhin telefonisch von

Montag bis Freitag ab

09:15 Uhr bis 16:15

ihre Bestellung aufgeben und einen Termin zur Abholung vereinbaren
Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)