Der Hauensteiner Riesenpumps muss seinen Standort auf dem Verkehrsteiler an der B10-Einfahrt verlassen

7. Januar 2020
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HAUENSTEIN. Der Hauensteiner Riesenpumps, der es in die überregionale Berichterstattung geschafft hat, soll einen neuen Standort finden: Weil der rote Riese wegen Sicherheitsbedenken den von der Gemeinde favorisierten Standort auf dem Verkehrsteiler an der B10-Einfahrt verlassen muss, beriet der Ortsgemeinderat am Donnerstag über einen neuen Standort.

Nach einem Gespräch, an dem Vertreter des Landesbetriebs Mobilität (LBM), der Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltung und der Ortsgemeinde teilnahmen, habe man, so verlautete in der Sitzung, einen Standort rechts am Beginn der Alten B10 auf der kleinen Grünfläche vor den sich dort anschließenden Parkplätzen ausgeguckt. Gegen diesen Standort habe weder der LBM noch die Kreisverwaltung Bedenken angemeldet.

Bedenken wurden zu diesem Standort dagegen im Rat laut, weil der Schuh an diesem Platz seine erhoffte Werbewirkung total verfehle. Er sei dort weder von der B10 aus noch für den nach Hauenstein einfahrenden Verkehr zu sehen. Favorisiert wird im Rat eine Positionierung des Schuhs auf der Grünfläche vor dem Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald (TIZ), wo er allerdings, wie Ortsbürgermeister Michael Zimmermann anmerkte, beim Bau des bereits projektierten Verkehrskreisels an der Einfahrt Hauenstein wieder weichen müsste. Im Rat herrschte allerdings die Meinung vor, dass man sich auf einen Interimsstandort einigen solle. Der Pumps solle vor diesem Hintergrund eben „transportabel“ installiert werden.

Wie berichtet hatte der LBM seine eigentlich gegebene Zustimmung zum Standort auf der Einfahrtsinsel zurückgezogen, weil eine „nachträglich durchgeführte sicherheitstechnische Untersuchung durch die Zentralstelle Verkehrssicherheit beim LBM Rheinland-Pfalz ergeben“ habe, dass der Schuh „bei einem nicht angepasstem Verhalten der Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen könne“. Insbesondere werde der Pumps auch „bei einer Nutzung als Fotomotiv durch Verkehrsteilnehmer als sehr gefährlich“ eingestuft. Dass die zweite Begründung beileibe nicht an den Haaren beigezogen ist, belegen Fotos, die in den sozialen Netzwerken kursieren.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Hauensteiner Joachim Font, der sich an die Behörden gewendet hatte, weil er in dem Schuh eine „tödliche Gefahr“ erkennen wollte. „Erschreckend“ sei, so Font, der das Thema auch in einer Einwohnerfragestunde im Rat angesprochen hatte, dass „alle Insassenschutzsysteme und Rückhalteeinrichtungen unterlaufen werden“. Durch die Aufstellung des Schuhs auf drei Stelzen und seine relativ hohe Positionierung seien bei einer Kollision Aufprallschutz und Knautschzonen, Airbag und Gurtstraffer unwirksam. Er sehe deshalb in dem Schuh eine „tödliche Gefahr, dessen ungesicherten Verbleib im Verkehrsraum ich als grob fahrlässig erachte“, heißt es in seinem der Rheinpfalz vorliegenden Schreiben. (ran)

 

Zwei Einbrüche in Firmengebäude
Hauenstein (ots) - In der Nacht von Montag auf Dienstag, zwischen 18:00 Uhr 07:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in zwei benachbarte Firmen in der Industriestraße ein. Es wurde jeweils ein Fenster eingeschlagen. Die Täter suchten offensichtlich gezielt nach Bargeld. Schränke wurden nicht durchwühlt. In einem Fall entnahmen die Täter das Bargeld aus einer Geldkassette, die in einem Schreibtisch aufbewahrt wurde. Hier wurde der Gesamtschaden auf 500 Euro taxiert. Im anderen Fall deuteten ein geöffneter Schuhkarton und eine offenstehende Schranktür auf die Suche der Täter hin. Entwendet wurde hier nichts. Der Sachschaden liegt bei circa 250 Euro. Zeugen, die im Zusammenhang mit den Einbrüchen Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Pirmasens unter der Telefonnummer 06331-520-0 oder per E-Mail pipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen. (Polizeidirektion Pirmasens)

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