Der Jugendzeltplatz im Hauensteiner Stopper blieb über die Pfingsttage leer

9. Juni 2021
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Der Jugendzeltplatz im Hauensteiner Stopper

HAUENSTEIN. Normalerweise ist die Zeit um Pfingsten die erste „Hoch“-Zeit für Zeltlager. In diesem Jahr blieb Jugendzeltplatz im Hauensteiner Stopper –trotz der diesmal längeren Schulferien- auch über die Pfingsttage leer. Nicht zum ersten Mal: Auch 2020 wurden keine Zelte auf dem weitläufigen Wiesengelände am Ortsausgang Richtung Lug aufgebaut. Ob bei weiter sinkender Inzidenz 2021 die eine oder andere Jugendgruppe zum Zelten in den Stopper kommen kann?

Markus Pohl, der für den Jugendzeltplatz verantwortliche Beigeordnete der Ortsgemeinde, berichtet im Rheinpfalz-Gespräch, dass für den Platz im Stopper mehrere konkrete Buchungsanfragen eingegangen seien. „Aber wir wissen zum gegebenen Zeitpunkt nicht, ob, wann und unter welchen Bedingungen wir den Zeltplatz tatsächlich öffnen können.“ Zum 25. Juni sei eine Jugendgruppe mit 40 Personen angemeldet, der unter Vorbehalt zugesagt worden sei. Auch für die Monate Juli und August lägen feste Buchungsanfragen für bis zu 200 Zeltgästen vor.

Ob das alles so zustande kommen wird, das ist für den Beigeordneten noch völlig offen: Es stellen sich momentan noch mehr Fragen, als es Antworten gibt. „Dürfen wir mehr als eine Gruppe auf den Zeltplatz lassen? Wie ist die Benutzung der Sanitärräume zu regeln? Wie differenziert muss ein Hygieneplan aussehen?“, nennt Pohl einige der noch offenen Baustellen. Sicher sei nur, dass der „organisatorische Aufwand bedeutend größer als bisher“ sein werde

Eine weitere Unwägbarkeit sei, ob der Veranstalter überhaupt genügend Teilnehmer für sein geplantes Zeltlager gewinnen kann. „Das ist momentan noch ein Hin und Her, ein Kommen und Gehen. Es wurden schon Gruppen an- und wieder abgemeldet, weil, wie die Veranstalter mitteilen, die Anmeldungen der Kinder und Jugendlichen ausgeblieben sind. Alles ist derzeit unsicher“, berichtet Markus Pohl von einem Prozess, der derzeit mit (zu) vielen Unbekannten vorbereitet werden will. Sicher ist nur: „Wenn es möglich sein wird, dann werden wir den Zeltplatz öffnen.“

Im vergangenen Jahr war der Platz, auf dem 2019 beispielsweise die Deutsche Waldjugend ihr Bundeslager mit über 500 Teilnehmern oder 2018 die Jugendfeuerwehren aus Baden-Württemberg ihr Landeslager mit knapp 300 Jugendlichen durchgeführt hatten, „gut gebucht“, wie Pohl mitteilte: Insgesamt 23 –zum Teil sehr große- Gruppen waren fest angemeldet. So wollte unter anderem ein Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg aus Schwerte (Ruhrgebiet) ihr Sommerlager mit rund 150 Teilnehmern im Stopper abhalten, auch Gruppen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) aus Walldorf (80 Kinder und Jugendliche), dem Main-Taunus-Kreis (90) und aus Kaiserslautern (90) wollten nach Hauenstein kommen. Corona machte es unmöglich. Ob es heuer anders wird?

 

 

Information zur Waldbestattung im RuheForst

Am Sonntag, So 05. Dezember 2021 findet im RuheForst® Südpfälzer Bergland Wilgartswiesen eine kostenfreie Führung statt, bei der sich Interessierte über die Möglichkeiten der Waldbestattung im RuheForst informieren können.

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Parkplatz „RuheForst“.
Die Führung dauert bis ca. 11.30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Anfahrt: B 10, Abfahrt Wilgartswiesen/ Hermersbergerhof, ca. 3 km auf der K 56 Richtung Hermersbergerhof bis zum Hinweisschild „RuheForst“ links.

Kontakt: RuheForst, Gemeinde Wilgartswiesen: 06392 4090177,
E-Mail info@ruheforst-suedpfaelzerbergland.de.

Laserkontrolle
Dahn (ots) - Am Mittwochvormittag führte die Polizei Dahn in der Hauensteiner Straße eine Geschwindigkeitsüberwachung mit der Laserkontrolle durch. Hierbei wurden 25 Fahrzeugführer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet. Der schnellste Fahrzeugführer war bei erlaubten 50 km/h mit 90 km/h unterwegs. Ihn sowie einen weiteren Fahrzeugführer erwarten neben einem Bußgeld auch ein einmonatiges Fahrverbot. Zwei jugendliche Rollerfahrer wurden mit Geschwindigkeiten deutlich über 25 km/h gemessen, obwohl sie lediglich in Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung waren. Gegen beide Fahrzeugführer sowie gegen die jeweiligen Fahrzeughalter mussten Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet werden. Ein weiterer Pkw-Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Ein Alcotest ergab 0,45 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin mussten noch zwei weitere Fahrzeugführer wegen Benutzung eines Mobiltelefons und wegen technischer Veränderungen am Fahrzeug beanzeigt werden. Wegen weiterer Verkehrsverstöße wurden noch vier Verwarnungen ausgesprochen und zwei Mängelberichte ausgestellt. Insgesamt ergaben sich bei der Kontrolle 4 Strafanzeigen, 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 18 Verwarnungen, 2 Mängelberichte sowie eine untersagte Weiterfahrt. (Polizeidirektion Pirmasens)