Der Kampf um die Esel findet ein Ende

19. November 2018
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HAUENSTEIN. „Konstruktiv, sachlich und ohne laute Worte“ – so sei  das Gespräch zwischen Eselhalter Michael Leiser und Nachbarn verlaufen, teilte gestern Ortsbürgermeister Bernhard Rödig auf Rheinpfalz-Anfrage mit. Der Ortschef hatte die Betroffenen an einen Tisch gebeten, um „alles zu tun, um die Auseinandersetzung nicht weiter eskalieren zu lassen.“

Die Beteiligten hätten eine „Erklärung“ unterzeichnet, die vier Punkte umfasst. Man war sich einig geworden, diese Punkte als “Presseerklärung” der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu geben. Darin legen die Nachbarn zunächst auf die Feststellung Wert, dass dem Streit „keine Beschwerde“ zugrunde liege, sondern eine „Anfrage“ an die Kreisverwaltung „nach dem geltenden Baurecht“. Sie betonen auch, dass sie „keine Gegner der Tierhaltung (Esel)“ seien, sondern den „Wunsch“ hätten, „die Lärmbelästigung nachhaltig zu mindern“.

Eselhalter Michael Leiser erklärt in der Vereinbarung, dass er „alle Möglichkeiten ausschöpft, um die Belastungen im Umfeld der Eselhaltung zu reduzieren“. Es sei „ein Fehler“ gewesen, so sagt Leiser im Gespräch mit der Rheinpfalz, „die Namen der Nachbarn ins Netz gestellt zu haben“ und drückt in der gemeinsamen Erklärung auch sein Bedauern über „die daraus resultierenden Anfeindungen“ aus. Er werde das auch auf seiner Facebook-Seite noch einmal erläutern und bittet die Verfasser von Facebook-Kommentaren dringend, auf weitere Anfeindungen den Nachbarn gegenüber zu verzichten.

„Mit dem Gespräch am Donnerstagabend, das in guter Atmosphäre verlaufen ist, ist für mich diese Baustelle erledigt“, sagte Michael Leiser gestern. „In der Sache selbst werde ich weiterkämpfen“, unterstreicht er erneut und zeigt im Gespräch mit der Rheinpfalz ein bisher unbeachtetes Faktum auf.

Für die Perspektive der Eselhaltung könnte nämlich dies ein Ansatzpunkt sein: „In der notariellen Urkunde über den Kauf des Geländes sind die Plannummern als ,Landwirtschaftsfläche‘ ausgewiesen“, sagt Leiser und hofft, damit ein wichtiges Argument für die weiteren Verhandlungen mit den verschiedenen Verwaltungsebenen in Händen zu halten.

Wie bereits bekannt wurde, ist das von den fünf Eseln beweidete Wiesengelände nicht Teil eines Bebauungsplans. Im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ist es als „Mischgebiet“ klassifiziert. Mit dem Begriff „Landwirtschaftsfläche“ könnte die rechtliche Würdigung der Angelegenheit einen neuen Akzent erhalten. (ran)

Unfallflucht
Dahn (ots) - Am Freitagabend zwischen 19.30 und 21.30 Uhr wurde auf dem SBK-Parkplatz ein weißer Daimler-Benz beschädigt. Vermutlich stieß der Unfallverursacher beim Ausparken gegen das Heck des gegenüber stehenden Daimler. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl ein Fremdschaden in Höhe von 1500.-EUR entstand. (Polizeidirektion Pirmasens)

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Achtung! Falschgeld in Umlauf
Landau (ots) - Pressemitteilung der Kriminalinspektion Landau vom 07.12.2018: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau kommt es immer wieder zu Fällen von Inverkehrbringen von Falschgeld. Am häufigsten werden die falschen Scheine auf Märkten oder in Einkaufsmärkten oder kleineren Einzelhandelsgeschäften in Umlauf gebracht. Aus diesem Grund hat das Fachkommissariat K4 in Landau alle Standbetreiber des Landauers Weihnachtsmarktes nochmals mittels Flugblatt sensibilisiert und informiert. Es wird von den Tätern jedoch nicht nur mit großen Banknoten bezahlt. Die Zahl der gefälschten 20,00 Euro Scheine ist erheblich gestiegen. Alleine im November 2018 sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau insgesamt 11 Fälle von falschen 20,00 Euro - Scheinen aufgetreten. Auf den ersten Blick ähnelt das Falschgeld sehr den echten Banknoten. Es gibt jedoch ein paar Sicherheitsmerkmale, mit denen die Echtheit der Scheine schnell und präzise überprüft werden kann. - Durch die Verwendung spezieller Druckverfahren erhalten die Euro-Banknoten ihre einzigartige Oberflächenbeschaffenheit. - Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das Porträt-Fenster, das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden werden sichtbar. - Kippen Sie die Banknote. Der Folienstreifen zeigt das Porträt der Europa in einem durchsichtigen Fenster, und auf der Smaragdzahl bewegt sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab. Um die zusätzlichen Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten zu prüfen, benötigt man spezielle Hilfsmittel, wie z.B. eine UV-Lampe oder eine Prüfgerät. Weitere Informationen finden Sie auf der Bundesbank-Website bzw. der Website der Europäischen Zentralbank: http://www.bundesbank.de/falschgeld https://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html Wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, informieren sie sofort die Polizei. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden, um Fingerabdrücke des Täters nicht zu vernichten. Verpacken Sie das Falschgeld am besten in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte. Das Weitergeben von Falschgeld ist eine Straftat. Für weitere Fragen steht Ihnen Ihre Polizei oder Ihre Bank jederzeit zur Verfügung. Rückfragen bitte an: Kriminalinspektion Landau Telefon: 06341-287-0 www.polizei.rlp.de/pd.landau (Polizeidirektion Landau)