DRK Ortsverband Hauenstein kann Corona-Schnelltest durchführen

23. Februar 2021
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HAUENSTEIN. Der Ortsverband Hauenstein des Deutschen Roten Kreuzes ist als Einrichtung zertifiziert, die einen Corona-Schnelltest, den PoC-Antigen-Test, durchführen darf. Wie Michael Zimmermann, Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes und Vorstandsmitglied im Hauensteiner Ortsverband, mitteilte, können Termine zur Testung kurzfristig unter der Telefon-Nummer 0171-6408053 vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung wird über die Bedingungen der Durchführung und die entstehenden Kosten informiert.

Mit der Rettungssanitäterin Maria Zimmermann und der Krankenschwester Nicole Engel wurden zwei Mitarbeiter des Ortsverbandes ausgebildet, um die Tests im DRK-Haus in der Waldstraße 11 durchzuführen. Die Testung geht recht zügig vonstatten: Es wird ein Rachen-Nasen-Abstrich genommen und eine Probe davon auf einen Teststreifen gegeben. Nach etwa 15 bis 20 Minuten steht ein Testergebnis fest, das nach Angaben des DRK eine Sicherheit von rund 95 Prozent bietet.

Wie Zimmermann, der auch Ortsbürgermeister in Hauenstein ist, mit Verweis auf das Landesamt für Jugend, Soziales und Versorgung mitteilt, ist seit Ende Januar eine kostenlose und freiwillige Testung für Lehrer und Mitarbeiter in Schulen sowie das Personal von Kindertagesstätten und Einrichtungen der Erziehungshilfe möglich. Für diesen Personenkreis ist, darauf weist Zimmermann besonders hin, ein Schnelltest auch ohne Anlass –sprich ohne möglichen Kontakt mit infizierten Personen- möglich. Voraussetzung für die kostenlose Testung ist ein Berechtigungsschein, den die jeweilige Einrichtungsleitung für ihr Personal ausstellen kann. Das DRK rechnet die Kosten dann direkt mit dem Land ab.

Auch Privatpersonen können den Schnelltest-Service des Hauensteiner DRK in Anspruch nehmen, wobei hier jedoch die Kosten für den Test in Rechnung gestellt werden. Diese Testung ist empfohlen für Personen, bei denen der Verdacht auf einen Kontakt mit Infizierten besteht. Vorgeschrieben ist die Testung für Personen, die die Quarantäne hinter sich gebracht haben und nun ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Das Hauensteiner DRK habe bereits zahlreiche Tests durchgeführt. Unter anderen wurden die Mitarbeiter der VG-Verwaltung komplett durchgetestet.

Die Teststelle beim DRK Hauenstein ist eine von sieben Einrichtungen im Landkreis Südwestpfalz, die den Schnelltest durchführen. Die Liste des Landesamts für Jugend, Soziales und Versorgung nennt als Ansprechpartner auch die Arztpraxen Bruder in Trulben, Deliargyris in Thaleischweiler-Fröschen, Stein in Rodalben und Kröppen, Höhn in Wallhalben sowie das Hausarztzentrum in Rodalben. In Pirmasens sind das Corona-Testzentrum, das MVZ in der Neufferstraße, die Praxis Noll und die Zahnarztpraxis Müller in der Delawarestraße gelistet.

Der Schnelltest

Die Schnelltests sind auch unter dem Namen PoC (Point-of-care: Vor-Ort) -Tests bekannt. Während der Erregernachweis bei einer aufwendigen PCR-Testung (PCR: Polymerase Chain Reaction) nur in einem Labor durchgeführt werden kann und damit mehr Zeit in Anspruch nimmt, kann die Auswertung des PoC-Tests schnell und direkt in der Testeinrichtung durchgeführt werden.

Im Unterschied zu PCR-Tests weisen sie nicht das Erbmaterial des Virus nach, sondern Eiweißfragmente (Proteine) von SARS-CoV-2-Viren, die sogenannten Antigene. Sie zeigen damit, ob eine Testperson im Moment des Tests das Virus in sich trägt. Die Testung erfolgt durch einen Nasen-Rachen-Abstrich. Eine Probe dieses Nasen-Rachen-Abstrichs wird anschließend auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Dies wird durch eine Verfärbung auf dem Teststreifen sichtbar.

Verkehrsunfall mit Personenschaden – Frontalzusammenstoß zwischen Pkw und Lkw
Hinterweidenthal, B10 Höhe Katharinenhof (ots) - Am Montag, den 06.12.2021 gegen 19:30 Uhr ereignete sich auf der B10, Pirmasens - Landau, Höhe des ehemaligen Katharinenhofs ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Sattelzugkombination. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr der 52-jährige Fahrer aus dem Saarpfalz-Kreis mit seinem Ford Focus die B10 von Pirmasens kommend in Richtung Landau. Am Beginn der zweispurigen Richtungsfahrbahn kam er nach einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenspur und kollidierte dort frontal mit einer entgegenkommenden Sattelzugkombination, geführt von einem 50-jährigen Mann, ebenfalls aus dem Saarpfalz-Kreis. Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw in die Böschung geschleudert. Der Führer des Pkw war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Hauenstein geborgen werden. Der Pkw-Fahrer wurde schwerstverletzt, der Lkw-Fahrer leichtverletzt. Beide Männer wurden durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die vorerst geschätzte Sachschadenshöhe dürfte sich bei 40000 Euro befinden. Zur Rekonstruktion des Unfalles wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Die B10 war für die Zeit der Unfallaufnahme für fünfeinhalb Stunden vollgesperrt. Die Straßenmeistereien Dahn und Annweiler leiteten den Verkehr weiträumig um./pidn (Polizeidirektion Pirmasens)