Droht den „Needingsterzern“ nach 18 Jahren das Aus?

23. Oktober 2020
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HAUENSTEIN. „Hääschde helau!“ Die Mitteilung der „Needingsterzer“ endet zwar mit dem närrisch-fröhlichen Schlachtruf des Hauensteiner Fastnachtsvereins. Die Informationen, die der Verein aber öffentlich machte, sind alles andere als erfreulich: Droht den „Needingsterzern“ nach 18 Jahren das Aus?

Die Nachrichten aus der Generalversammlung sind vor allem von „Enttäuschung“ geprägt, Enttäuschung zunächst und unter anderem darüber, dass lediglich die Vorstandschaft und wenige ehemalige Vorstandsmitglieder anwesend waren. Tiefer allerdings sitzt die Enttäuschung darüber, dass es nicht gelang, eine neue Vorstandschaft zu wählen. „Das tut in der Seele weh“, kommentierte der bisherige Vorsitzende Wilfried Heinrich die gescheiterte Wahl.

Er hatte seinen Rückzug vom Amt des ersten Vorsitzenden erklärt. Und mit ihm zogen sich auch der zweite Vorsitzende Gerd Schöffel und die Schriftführerin Franziska Schöffel von ihren Ämtern zurück. Und auch der Kassenführer Stefan Merkel stellte sein Amt zur Verfügung. Eine neue Mannschaft fand sich nicht, sodass die Versammlung ohne Neuwahlen enden musste. Ein neuer Versuch soll nun bei einer weiteren Mitgliederversammlung im November gestartet werden.

Dabei hatte der Vorsitzende auf ein durchaus „erfolgreiches Jahr“ zurückblicken können: mit ausverkaufter Prunksitzung, die „nach Einschätzung aller ein großer Erfolg“ gewesen sei, mit einem trotz schlechten Wetters gut besuchten Umzugs, einer allerdings nur „mäßig“ frequentierten „Dschungelparty“ und nicht zuletzt einer Kasse mit positivem Saldo.

Wilfried Heinrich hat indes die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben und hat sich mit einem Brief an „alle Mitglieder, Förderer und Fastnachtsfreunde“ gewandt und appelliert an sie, „sich an der Vereinsarbeit aktiv in der Vorstandschaft zu beteiligen“. Er beklagt, dass „im Laufe der Jahre die Anzahl der Personen, die Verantwortung übernahmen“, immer geringer geworden sei, sodass jedes einzelne Vorstandsmitglied „zusätzliche Aufgaben übernehmen musste, denn die Arbeit wurde nicht weniger.“

„Ich hoffe, dass es weitergehen kann“, sagte Wilfried Heinrich im Gespräch mit der Rheinpfalz. Und er ist auch nicht abgeneigt, weiter in der engeren Vorstandschaft mitzuarbeiten: „Aber wir brauchen junges Blut“, sagte er. Und in dem Brief an die Mitglieder heißt es folgerichtig: „Wären einige von euch bereit, diesem Aufruf Folge zu leisten, und nur dann, sehen sich Mitglieder der jetzigen Vorstandschaft imstande, ihre Arbeit fortzusetzen.“ Aber aus dies gilt: „Es sollte uns allen bewusst sein, dass der Verein ,Hääschdner Needingsterzer‘ und das Brauchtum Hääschdner Fasnacht vor dem Aus stehen, wenn sich keiner bereit erklärt, diesem Aufruf zu folgen.“

Abgesehen von der „Vorstandskrise“: Die Needingsterzer haben Corona bedingt die Prunksitzung und andere Veranstaltungen bereits abgesagt. Ob der Umzug stattfinden kann, das sei „noch offen“. (ran)

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
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Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)