Es Hääschdner Schwimmbad esch jetzt zu

Foto: Das Freibad in Hauenstein (ran)

HAUENSTEIN. Am vergangenen Sonntag öffnete das Wasgaufreibad in Hauenstein zum letzten Mal seine Pforten. „Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen war es eine erfolgreiche Saison: Wir haben fast 26.000 Besucher begrüßen dürfen“, teilte Ortsbürgermeister Michael Zimmermann mit.

Man sei zwar am 16. Juni, als das Bad erstmals öffnete, nicht bei den ersten Bädern der Region gewesen. Aber: „Wir haben etwas länger an unserem Hygiene-Konzept gefeilt. Dies hat sich -im Nachhinein betrachtet- mehr als gelohnt“. Es sei gelungen, die durch Corona bedingten Einschränkungen „in akzeptablen Grenzen“ zu halten, sodass das Schwimm- und Badevergnügen nicht zu sehr eingeschränkt worden sei.

Das habe zu „sehr positiven Rückmeldungen und viel Lob der Gäste“ geführt. Die „Blumen“ gibt der Ortschef zurück: „Unsere Gäste haben ein großes Lob verdient: Sie haben bei den vorgegebenen Einschränkungen sehr gut mitgespielt“, sagt Zimmermann. „Eigentlich haben wir nur zufriedene Gäste gesehen, die unser schönes Schwimmbad in seiner einmaligen Lage immer wieder gerne aufsuchen.“ Und die Gäste bewerteten den Badbetrieb positiv: „Viel besser als befürchtet“, hatte ein Senior geäußert. Und: „Alles gut, das Konzept stimmt, alles passt“, kommentierte ein junger Badegast aus Hinterweidenthal.

Dass der Betrieb fast ohne Probleme laufen konnte, sei auch ein Verdienst des gesamten Schwimmbadteams – von den Schwimmmeistern über das Kassen- und Reinigungspersonal und die Mitarbeiter des Bauhofs, die für das gepflegte Ambiente verantwortlich zeichnen, bis hin zu den Mitgliedern des Fördervereins. „Das gute Zusammenwirken aller Beteiligten machte die überraschend guten Besucherzahlen erst möglich“, ist sich der Ortschef sicher. Ein kleiner Wehrmutstropfen sei allerdings die Kündigung des langjährigen Kiosk-Pächters, der zur „Wohlfühlatmosphäre des Bades“ maßgeblich beigetragen habe.

Wenn, was denkbar ist, aber keiner hofft, zur Saison 2021 immer noch Corona-bedingte Einschränkungen greifen müssen, dann hat man in den fast drei Betriebsmonaten Erfahrungen sammeln können und mit dem Hygienekonzept eine Basis, auf der man weiterarbeiten kann. Hier und da kann man noch feilen: Nicht allen gefielen beispielsweise die Öffnungszeiten. Und nachdem heuer keine Dauerkarten vergeben, sondern nur Einzel- und Zehnertickets ausgegeben wurden, sollte man die Frage der Dauer- und Familienkarten –auch unter sozialen Gesichtspunkten- neu diskutieren. (ran)