Fachtrupp für unbemannte Fluggeräte – Drohnen beim THW Hauenstein

27. August 2019
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Foto: Das THW Hauenstein wurde als Standort für den für ganz Rheinland-Pfalz zuständigen Fachtrupp „Unbemannte Luftfahrtsysteme“ (UL) ausgewählt. Hier verfügt man schon seit einigen Jahren über Erfahrungen mit dem Einsatz von Drohnen. (ran)

HAUENSTEIN. Der Standort Hauenstein des Technischen Hilfswerks (THW) erfährt eine Aufwertung: Die Landesleitung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Wasgaugemeinde als Standort der für Rheinland-Pfalz zuständigen Einsatzeinheit „Unbemannte Luftfahrtsysteme“ (UL) –sprich Drohnen- ausgewählt. Der neu gebildete Fachtrupp wird ab dem 01.09.2019 offiziell dem THW-Ortsverband Hauenstein angegliedert.

In der Wasgaugemeinde kann man bereits auf Erfahrungen mit Drohnen verweisen: Schon vor sechs Jahren hatte der Förderverein eine erste Drohne beschafft, bei einem Tag der offenen Tür im Jahr 2013 wurden die Einsatzmöglichkeiten der Drohne vorgestellt. Eher inoffiziell wurde die Drohne später im Auftrag der Polizei bei einem Unfall an der B10 und bei einem Großbrand im Raum Ramstein eingesetzt.

Doch es gab vor allem rechtliche Unklarheiten: „In den vergangenen Jahren hat es doch immer wieder grundsätzliche Probleme zur Verwendung von Drohnen im Einsatz gegeben“, informierte Peter Jost, der stellvertretende Ortsbeauftragte. Der thematische Bogen habe sich von flugrechtlichen Genehmigungen über Fragen zum Haftungsrecht bis hin zur Festlegung von Einsatzmöglichkeiten und den für das Personal erforderlichen Ausbildungen gespannt.

Mittlerweile seien habe sich das THW gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dafür eingesetzt, die rechtlichen Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse des Bevölkerungsschutzes anzupassen. Dazu wurde eine bundesweite Arbeitsgruppe gebildet, der seit 2015 auch einige Hauensteiner Helfer angehören. Als Ergebnis der AG wurde inzwischen eine Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten erlassen.

Nachdem damit der Drohnen-Einsatz rechtlich abgesichert ist, setze das THW nun auch offiziell auf die vielversprechenden Möglichkeiten der neuen Technik, sagt Jost und nennt einen entscheidenden Vorteil des Drohneneinsatzes: „Mit Hilfe von Drohnen können für die Einsatzkräfte relevante Daten gesammelt werden, ohne dabei die Helfer in Risikobereiche schicken zu müssen.“

Das THW werde nun bundesweit Einsatzeinheiten aufstellen. Im Länderverbund Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar sind drei Fachtrupps UL vorgesehen. Der für Rheinland-Pfalz zuständige Fachtrupp, der voraussichtlich aus 3-4 Helferinnen oder Helfern bestehen wird, wird in Hauenstein aufgebaut. Für das Saarland ist der Ortsverband Heusweiler, für Hessen der Ortsverband Grünberg zuständig.

„Wir haben die Entscheidung des Landesverbandes sehr freudig aufgenommen, erhält damit doch die in Hauenstein geleistete Pionierarbeit auf diesem Gebiet sowie das Engagement der Helferinnen und Helfer eine eindrucksvolle Würdigung“, freut sich Peter Jost über den neuen Fachtrupp, der sich im Ortsverband zum Zugtrupp, zu den beiden Bergungsgruppen und zu den Fachgruppen Elektroversorgung und Logistik gesellt.

Man gehe nun davon aus, dass das THW wird bundesweit innerhalb angemessener Zeit die entsprechende Ausrüstung beschaffen wird. Und auch die vorgesehenen Helferinnen und Helfer müssen die notwendige fachspezifische Ausbildung erhalten. Wobei Jost davopn ausgeht, dass die Ausbildung zentral in den THW-Bundesschulen Hoya und Neuhausen geleistet werden wird.

Beim THW Hauenstein würde man gerne auch interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger willkommen heißen, die, so Jost „bisher vielleicht noch keine Berührung mit dem THW hatten, aber am Thema „Unbemannte Fluggeräte – Drohnen“ gerne mitarbeiten würden“. Für Anfragen und Auskünfte stehen der Zugführer des THW Hauenstein Andreas Wilde (Tel. 0176/15495055) und der Stellvertretende Ortsbeauftragte Peter Jost (Tel. 0171/2822693) zur Verfügung. Auch bei den wöchentlich stattfindenden Ausbildungsabenden des Ortsverbandes (jeweils dienstags ab 19.00 Uhr in der THW-Unterkunft in Hauenstein, Bahnhofstraße 75 ) sind interessierte Personen jederzeit willkommen. ran)

Sperrung der B10 nach Verkehrsunfall mit Lkw
Annweiler - Bundesstraße 10 - Kostenfelstunnel (ots) - Am heutigen Mittag, um 14:30 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 im Bereich des Kostenfelstunnel bei Annweiler, welcher zu einer Sperrung der Bundesstraße führte. Ein 54-jähriger Pkw-Fahrer, aus dem Raum Südwestpfalz, kam nach derzeitigen Stand der Ermittlungen aufgrund eines kurzfristig eingetretenen Schwächeanfalles nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte der Pkw zunächst mit der Leitplanke und im Anschluss touchierte er seitlich einen entgegenkommenden Sattelzug. Der 61-jährige Lkw-Fahrer, aus dem Raum Karlsruhe, versuchte noch auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand der Unfallbeteiligten sowie deren Insassen verletzt. Es entstand lediglich ein Sachschaden von ca. 8.000,- EUR. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße gesperrt werden. (Polizeidirektion Landau)

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Außenspiegel im Vorbeifahren beschädigt
Hauenstein (ots) - Am Dienstag, den 07.01.2020, in der Zeit von 08:55 Uhr bis 09:00 Uhr, parkte die Geschädigte mit ihrem schwarzen Hyundai i10 entgegen der Fahrtrichtung in der Dahner Straße in Hauenstein. Als die 31-jährige Frau von der Postannahmestelle zurückkam, stellte sie fest, dass ihr Außenspiegel auf der Beifahrerseite beschädigt war. Zu dem Unfallverursacher gibt es bislang keine Hinweise. Dieser entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 150 Euro. (Polizeidirektion Pirmasens)