Hauensteiner KJG-Gruppe hatte hohen Besuch

HAUENSTEIN. Hohen Besuch hatte die Hauensteiner KJG-Gruppe, der für die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Aufgabe gestellt worden war, „neue Lebensräume in der Natur“ zu schaffen. Bischof Karlheinz Wiesemann stattete der rund 15 Jugendliche umfassenden Gruppe bei den vorbereitenden Arbeiten am Pfarrheim einen Besuch ab. Der Bischof lobte die Jugendlichen für ihr gesellschaftliches Engagement und legte auch nicht ungeschickt Hand an Motorsäge und Schleifmaschine an. Die KJG rodete eine mit Brombeerhecken bewachsene Fläche am Fahrradweg nach Spirkelbach und schuf dort unter anderem ein Insektenhotel, eine Trockenmauer und eine Igelhaufen. Die Jugendlichen konnten bei der Umsetzung auf die Unterstützung von Sponsoren ebenso bauen wie auf den fachmännischen und tatkräftigen Rat von Fachleuten. Unter anderem halfen Pferd „Feli“ und der Traktor von Gerhard Vögler dabei, das verwilderte Land herzurichten. Neben der KJG waren auch die Pfadfinder von der Hauensteiner DPSG in die 72-Stunden-Aktion eingebunden. Sie bauten –ebenfalls mit einem guten Dutzend Helfer- einen durch den Sturm zerstörten Unterstand am Jugendzeltplatz im Stopper wieder auf. (ran)