„Hausbesetzer“ auf dem Vogelhaus

HAUENSTEIN. Zu den Gästen am Futterhäuschen, das eigentlich für die Vögel gedacht ist, gesellt sich seit einigen Tagen in einem Hauensteiner Garten immer wieder ein Eichhörchen, das sich an den Vögeln zur Verfügung gestellten Sonnenblumenkernen und Nüssen labt. Dabei erweist sich das putzige Tierchen als „Hausbesetzer“, nimmt es doch den ganzen Raum des Futterhauses in Anspruch, verweilt geraume Zeit und lässt dann den Meisen, Gimpeln, Kleibern oder Rotkehlchen, die auch gerne mal vorbeischauen, keine Chance. Manchmal ist es auch sehr hektisch unterwegs und holt sich im Häuschen ein paar Körner, um sie anschließend am Boden zu vergraben.  Die rotbraunen Tierchen sind im Winter nur für wenige Stunden am Tag aktiv, wenn sie nicht gerade in ihrem Kobel –so heißt ihr Nest- schlafen. In dieser kurzen Zeitspanne müssen sie ihren Bedarf an Nahrung decken. (ran)