In den Orten der Verbandsgemeinde Hauenstein wurden „Mitfahrerbänke“ aufgestellt

26. November 2018
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HAUENSTEIN. Im April 2017 hatte der CDU-Ortsbeigeordnete Christof Glaser die Idee in den Gemeinderat eingebracht, im Dorf sogenannte „Mitfahrerbänke“ aufzustellen. Der Gedanke wurde auch im Verbandsgemeinderat aufgegriffen und auf Anregung von Andreas Wilde (SPD) in der Folge zu einem verbandsgemeindeweiten Modell ausgeweitet. In der vergangenen Woche wurden nun -nach anderthalb Jahren- 19 solcher Mitfahrerbänke samt Schilderhalter in den Orten der Verbandsgemeinde aufgestellt.

Die Idee, die dem Konzept zugrunde liegt, ist einfach: Es geht darum, sich mitnehmen zu lassen oder –als Autofahrer- auch spontan eine Mitfahrgelegenheit anzubieten. Durch die Mitfahrerbänke muss aber niemand mehr am Straßenrand stehen und den Tramper-Daumen zeigen. Wer sich auf der Bank niederlässt, macht damit deutlich, dass er eine Mitfahrgelegenheit innerhalb des Ortes oder in einen Nachbarort wünscht. Klappbare Hinweisschilder weisen auf das gewünschte Ziel hin. „Auf die Bänke können sich also Personen setzen und dadurch den vorbeifahrenden Autofahrern signalisieren, dass und wohin sie gerne mitgenommen werden wollen“,  hatte Christof Glaser von seinen Erfahrungen in einem Urlaubsort berichtet.

Das Bank-Projekt, über das aus der Eifel mit Begeisterung, aus dem „Gäu“ in der Vorderpfalz eher durchwachsen berichtet wurde, fand auch in allen Ortsgemeinden ungeteilte Zustimmung. In einer Bürgermeister-Dienstbesprechung wurden insgesamt 19 Standorte festgelegt. Fünf der Bänke stehen in Hauenstein: am Treppenaufgang zum Baugebiet Kühhohl in der Weißenburger Straße, am Vorplatz der „Alten Kirche“, am Penny-Parkplatz, an der Alten B10 und an der Kreuzung Sommer-/Falkenburgstraße, unweit des Bahnhalts Hauenstein-Mitte also.

In Wilgartswiesen wurden drei der rot-grauen Bänke aus Recycling-Kunststoff installiert, in Hinterweidenthal, Schwanheim, Spirkelbach stehen je zwei, in Darstein, Dimbach, Lug und den Wilgartswiesener Annexen Hermersbergerhof und Hofstätten je eine Bank mit einem „Schildergalgen“, der großen Aufschrift „Mitfahrerbank“ und dem kleinen Aufkleber, der die Förderung des Projekts durch EU und Land beschreibt.

Das Projekt, das nach früheren Angaben mit 20.500 Euro veranschlagt war, wird mit öffentlichen Mitteln aus dem „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung (EULLE) durch die EU und das Land Rheinland-Pfalz mit 15.375 Euro gefördert. „Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete“, heißt es auf dem Sticker. Die 19 Bänke mit Schilderhalter und Schildern hatte die Hauensteiner Firma Typosatz zum Angebotspreis von 13.500 Euro geliefert, die Firma Josef Naab aus Hauenstein hatte die Schilderhalter für rund 7.200 Euro eingebaut.

In der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch waren die Mitfahrerbänke bereits thematisiert worden. „Die mögliche Zielbeschilderung ist mangelhaft“, hatte Andreas Wilde ausgemacht und eine Ergänzung der Schilder gefordert. Ortschef Rödig hatte erklärt, dass die Beschilderung in der Bürgermeister-Dienstbesprechung so vereinbart worden sei. Man müsse die Situation nun überprüfen: „Wenn die Beschilderung nicht befriedigend ist, müssen wir sie ergänzen“, sagte er zu.

Spannend wird sein, wie das neue Angebot, so die innerörtlichen Mobilität und die Anbindung der Ortsgemeinden an die Sitzgemeinde zu verbessern, angenommen wird. Ganz vereinzelt sah man schon Männer und Frauen, die Platz auf einer der Bänke genommen hatten. Bürgermeister Werner Kölsch hatte im Gespräch mit der Rheinpfalz angedeutet, dass man das Angebot noch offiziell vorstellen und erläutern werde. (ran)

Unfallflucht
Dahn (ots) - Am Freitagabend zwischen 19.30 und 21.30 Uhr wurde auf dem SBK-Parkplatz ein weißer Daimler-Benz beschädigt. Vermutlich stieß der Unfallverursacher beim Ausparken gegen das Heck des gegenüber stehenden Daimler. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl ein Fremdschaden in Höhe von 1500.-EUR entstand. (Polizeidirektion Pirmasens)

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Achtung! Falschgeld in Umlauf
Landau (ots) - Pressemitteilung der Kriminalinspektion Landau vom 07.12.2018: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau kommt es immer wieder zu Fällen von Inverkehrbringen von Falschgeld. Am häufigsten werden die falschen Scheine auf Märkten oder in Einkaufsmärkten oder kleineren Einzelhandelsgeschäften in Umlauf gebracht. Aus diesem Grund hat das Fachkommissariat K4 in Landau alle Standbetreiber des Landauers Weihnachtsmarktes nochmals mittels Flugblatt sensibilisiert und informiert. Es wird von den Tätern jedoch nicht nur mit großen Banknoten bezahlt. Die Zahl der gefälschten 20,00 Euro Scheine ist erheblich gestiegen. Alleine im November 2018 sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Landau insgesamt 11 Fälle von falschen 20,00 Euro - Scheinen aufgetreten. Auf den ersten Blick ähnelt das Falschgeld sehr den echten Banknoten. Es gibt jedoch ein paar Sicherheitsmerkmale, mit denen die Echtheit der Scheine schnell und präzise überprüft werden kann. - Durch die Verwendung spezieller Druckverfahren erhalten die Euro-Banknoten ihre einzigartige Oberflächenbeschaffenheit. - Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das Porträt-Fenster, das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden werden sichtbar. - Kippen Sie die Banknote. Der Folienstreifen zeigt das Porträt der Europa in einem durchsichtigen Fenster, und auf der Smaragdzahl bewegt sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab. Um die zusätzlichen Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten zu prüfen, benötigt man spezielle Hilfsmittel, wie z.B. eine UV-Lampe oder eine Prüfgerät. Weitere Informationen finden Sie auf der Bundesbank-Website bzw. der Website der Europäischen Zentralbank: http://www.bundesbank.de/falschgeld https://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html Wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, informieren sie sofort die Polizei. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden, um Fingerabdrücke des Täters nicht zu vernichten. Verpacken Sie das Falschgeld am besten in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte. Das Weitergeben von Falschgeld ist eine Straftat. Für weitere Fragen steht Ihnen Ihre Polizei oder Ihre Bank jederzeit zur Verfügung. Rückfragen bitte an: Kriminalinspektion Landau Telefon: 06341-287-0 www.polizei.rlp.de/pd.landau (Polizeidirektion Landau)