Kandidatur für das Amt des Hauensteiner Ortsbürgermeisters erklärt

3. Januar 2019
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HAUENSTEIN. Der Amtsinhaber will sich erst im Frühjahr erklären, die etablierten Parteien sich erst Anfang des nächsten Jahres entscheiden. Mit Tobias Walter aber hat bereits ein unabhängiger Bewerber seine Kandidatur für das Amt des Hauensteiner Ortsbürgermeisters erklärt. Er ist 36 Jahre alt, ist Beamter im Bundesinnenministerium im Bereich Öffentliche Sicherheit, besuchte das Dahner Otfried-Gymnasium und absolvierte anschließend seine Ausbildung an der Fachhochschule des Bundes, Fachbereich Öffentliche Sicherheit,  in München.

Nach Aufenthalten in München, Berlin und Frankfurt und nach seiner Rückkehr in seine Heimatgemeinde habe er feststellen müssen, „dass der Schwung fehlt, dass der Ort nicht mehr das Hauenstein von früher ist, dass vieles eingeschlafen ist“, stellt er fest. Und: Eine „Luftballonpolitik, der nach dem großen Aufblasen auf halbem Wege die Luft ausgeht, brauchen wir in Hauenstein nicht mehr!“

Im Gespräch mit der Rheinpfalz nennt der Walter, der die notwendigen Unterstützerunterschriften bereits zusammen hat, aber weitere sammelt, um die Kandidatur „auf eine möglichst breite Basis zu stellen“, drei Hauptziele: Er wolle daran arbeiten, Arbeitsplätze in Hauenstein zu erhalten und zu schaffen, um „weite Pendlerwege überflüssig zu machen“, er nennt den großen Bereich „Sicherheit“, wo man nach bayrischem und hessischem Vorbild“ über einen „seriösen freiwilligen Polizeidienst“ nachdenken sollte, und er nennt den großen Komplex „Innovation“: Das Dorf brauche „neue Ideen und mehr Attraktivität für Kinder und Jugendliche.“

Auf Nachfrage erläutert er, dass er sich durchaus sei, dass die hier und auf seiner Homepage http://be-hääschde.de genannten Ziele nicht alle in der Kompetenz eines Ortsbürgermeisters liegen und auch an finanzielle Grenzen stoßen: „Mir geht es aber auch darum, Ideen in den Raum zu stellen, über ihre Realisierung nachzudenken und dann anzupacken und das Dorf vorwärtszubringen.“  Dass er anpacken will, macht er mit einem Zitat von John F. Kennedy, den er sein großes Vorbild nennt, deutlich: “Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.”

Seine Kandidatur, die er schon im Spätjahr mit einem Transparent „Make Hääschde great again“ angekündigt hat, ist nicht eingebettet in die Unterstützung einer Wählergruppe oder einer Partei: „Dass ich als unabhängiger, demokratischer, freiheitlicher und nach allen Seiten offener Kandidat der goldenen Mitte antrete, macht die Sache interessant“, meint er, verweist auf die „Richtlinienkompetenz des Bürgermeisters“ und baut auf die Zusammenarbeit: „Wir stricken alle am gleichen Pullover…“ (ran)

Verkehrsunfall mit verletzten Personen auf der B10
Hinterweidenthal. Am Nachmittag des 14.03.2019, ereignete sich auf der B10 im Baustellenbereich bei Hinterweidenthal ein Verkehrsunfall, bei welchem 4 Personen verletzt wurden. Ein 43-jähriger PKW-Fahrer, welcher die B10 in Richtung Pirmasens befuhr, kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem entgegenkommenden PKW einer 28-jährigen Frau zusammen. Durch den Unfall wurden der Fahrer und die beiden Insassen des unfallverursachenden PKW leicht verletzt. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw wurde schwer verletzt. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. An beiden PKWs entstand ein Schaden von etwa 20.000 EUR. Die B10 musste zeitweise gesperrt werden und es bildete sich in beiden Richtungen ein Rückstau. (Polizeidirektion Pirmasens)

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Köperverletzung im Dahner Festzelt
Dahn (ots) - Im Verlauf der Veranstaltung am Abend des 02.03.2019 kam es im Dahner Festzelt zu Streitigkeiten zwischen einem Ehepaar und einer bislang unbekannten weiblichen Person. Als zwei weibliche Gäste den Streit schlichten wollten, wurden diese ebenfalls durch das Ehepaar angegriffen und verletzt. Hinweise an die Polizei Dahn (Tel: 06391/916-0). (Polizeidirektion Pirmasens)

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