Kreisverkehr an der Ortseinfahrt Hauenstein

21. Dezember 2018
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Foto: Die Kreuzung Einfahrt B10/ L495 / Alte B10 soll durch einen Kreisel mit einem Durchmesser von 38 Metern entschärft werden. Derzeilt läuft das Planfeststellungsverfahren. Der Verbandsgemeinderat stimmte den bisherigen Planungen zu. (ran)

HAUENSTEIN. An der Ortseinfahrt Hauenstein soll ein Verkehrskreisel den Verkehr sicherer und übersichtlicher machen. Der Anlage eines „Kreisverkehrsplatzes“ im Kreuzungsbereich B10/L 495/Alte B10, für die derzeit der Landesbetrieb Mobilität (LBM) das Planfeststellungsverfahren durchführt und deren Planoffenlage seit 19. November läuft, stimmte der Rat zu.

Die bisherigen Schritte und den Planungsstand stellte Andreas Deutsch vom LBM dem Rat vor: Unweit des TIZ soll demnach ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 38 Metern entstehen. Die Fahrbahnbreite soll sieben Meter betragen, die den Kreisel begleitenden Gehwege sollen 1,50 Meter und zwei Meter breit werden. Der Kreisel soll unter anderem eine bessere Anbindung von der B10 aus an das entstehende Interkommunale Gewerbegebiet ermöglichen. Der Verlauf der Pirmasenser Straße wird etwas nach Westen verschoben.

Vor dem Bau sei, wie der LBM-Mitarbeiter mitteilte, eine „Baudurchführungsvereinbarung“ notwendig, in der unter anderem auch die Kostenteilung geregelt werden soll: Kostenträger für den Kreisel sind der Bund, das Land und die Ortsgemeinde Hauenstein, für die Weiterführung der Pirmasenser Straße bis zur Industriestraße ist eine „längsgeteilte Baulast“ vorgesehen: Für die Kosten der Fahrbahn kommt das Land auf, die Ortsgemeinde für die Gehwege.

Manfred Seibel (CDU) begrüßte die Maßnahme: Sie sei „dringend notwendig“ und trage zur „Entspannung des Verkehrsflusses“ bei. Andreas Wilde (SPD) regte an, die Einfahrtsituation von der B10 her zu überdenken: „Wenn zwei LKW hintereinander auf die Einfahrt in den

Kreisel warten müssen, staut sich der Verkehr zurück auf die B10.“ Zu Jürgen Brödels Frage nach dem Zeitpunkt des Beginns und der Dauer der Baumaßnahme könne, so Andreas Deutsch, noch keine Aussage gemacht werden. (ran)

 

Lärmaktionsplan

Einstimmig stimmte der Rat der Entwurfsplanung eines Lärmaktionsplans bei, den Sandra Stunke-Banz vom Büro GSB aus St. Wendel, einem schalltechnischen Beratungsbüro, dem Rat vorstellte. Diese Planung, die nun öffentlich ausgelegt und den Trägern öffentlicher Belange vorgelegt wird, sei eine Pflichtaufgabe der Kommune und ziele die Bewertung und die Reduzierung von Umgebungslärm –hier vor allem von Straßenverkehrslärm- an.

Um eine spürbare Reduktion der Lärmbelastung zu erzielen, seien, so führte die Referentin aus, effektive Maßnahmen an der Quelle erforderlich. Als Maßnahme käme beispielsweise

Geschwindigkeitsbeschränkungen wie in Hinterweidenthal in Betracht, wo auf der B427 ein 30-Kilometer-Limit eingeführt wurde, was die Situation „wesentlich verbessert“ habe, wie Manfred Schary (CDU) mitteilte.

Möglich seien auch der Einbau lärmreduzierender Fahrbahnoberflächen sowie eine Verringerung der Verkehre, was aber nur in Verbindung mit der Förderung des ÖPNV möglich werde. In Wilgartswiesen könnte eine Lärmschutzwand für erhebliche Lärmreduzierung, aber auch für erhebliche Kosten sorgen. Manfred Seibel (Grüne) betonte, dass die „Handlungsoptionen der VG sehr bescheiden seien“. Er ermunterte Betroffene, im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit Eingaben zu machen, um die „nicht befriedigende Situation zu verbessern“.  (ran)

 

 

Jahresabschlüsse der Werke

Der Rat stellte die Jahresabschlüsse 2016 der Verbandsgemeindewerke fest. Nach den Bilanzen und Erfolgsrechnungen schließt das Wasserwerk mit einem Gewinn von 121.233 Euro (2015: 120.600 Euro) ab, das Kanalwerk mit einem Gewinn von 473.700 Euro (2015: 335.250 Euro) ab.  (ran)

Betrunkener Fahrer flüchtet von Unfallstelle
Busenberg - Bereits am frühen Silvesterabend befuhr ein 35-jähriger Autofahrer eine Einbahnstraße in Busenberg. Hierbei stieß er, vermutlich auf Grund starker Alkoholeinwirkung, mit einem stehenden PKW zusammen. Der Fahrer und der Geschädigte unterhielten sich anschließend über den Schaden, wobei dem Geschädigten die Alkoholisierung des Unfallverursachers auffiel und er die Polizei verständigte. Hierauf flüchtete der Betrunkene vermutlich aus Angst vor der Strafverfolgung mit seinem PKW von der Unfallstelle ohne Angaben der notwendigen Daten. Kurz später konnte er im näheren Bereich durch eine Polizeistreife erkannt und verfolgt werden. Nach kurzer Nachfahrt scheiterte seine Flucht jedoch und seine Fahrt endete im Straßengraben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Neben einer Anzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr muss er sich zudem wegen der begangenen Verkehrsunfallflucht verantworten. Die Gesamtschadenshöhe beträgt etwa 1.800 Euro. (Polizeidirektion Pirmasens)

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PKWs beschädigt
Vorderweidenthal (ots) - In der Nacht vom 29. auf den 30.12.18 wurden zwei auf dem Parkplatz am Kindergarten abgestellte PKW beschädigt. Hierbei trat der Tatverdächtige gg. die Kotflügel der Fahrzeuge und lief auch über diese. Hierdurch entstanden Dellen und Beulen. Der Schaden dürfte bei ca. 2000.- EUR liegen. Es gibt einen Tatverdacht, die Ermittlungen dauern an. Zeugen können sich direkt bei der PI Bad Bergzabern melden. (Polizeidirektion Pirmasens)
Unfallflucht
Dahn (ots) - Am Freitagabend zwischen 19.30 und 21.30 Uhr wurde auf dem SBK-Parkplatz ein weißer Daimler-Benz beschädigt. Vermutlich stieß der Unfallverursacher beim Ausparken gegen das Heck des gegenüber stehenden Daimler. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl ein Fremdschaden in Höhe von 1500.-EUR entstand. (Polizeidirektion Pirmasens)