Neubau des Seniorenheims Hauenstein wurde offiziell eröffnet

7. November 2018
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Foto: Im Gespräch am Rande der offziellen Eröffnung des Neubaus am Seniorenheim Hauenstein: (v.l.) die Gesellschafter Stefan Wüst und Thomas Roth, Bürgermeister Werner Kölsch, Steuerberater Frank Wolf und Architekt Edwin Bohl. (ran)

HAUENSTEIN. Im Beisein zahlreicher Gäste wurde am Sonntag der Neubau des Seniorenheims Hauenstein offiziell eröffnet. Als „Werk zahlreicher Hände und zuverlässiger Wegbegleiter“ würdigte Thomas Roth, der das Haus seit 2009 leitet,  den Neubau. Rund 5 Millionen Euro hat die „Seniorenheim Hauenstein Immobilien- und Verwaltungs-GmbH“, deren Gesellschafter Roth zusammen mit Stefan Wüst ist, investiert.

Roth dankte an diesem „Tag der Freude“ allen am Bau beteiligten Instanzen: dem Generalunternehmer KIZ aus Bad Soden-Saalmünster beispielsweise, der das Projekt von allem Anfang an bis zur Übergabe „perfekt koordiniert“ und über alle behördliche Hürden gehievt habe, zahlreichen zuverlässigen Handwerkern, die zum Gelingen des Bauwerks beitrugen, der Hausbank R+V Miltenberg, mit der man vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, und nicht zuletzt den Bewohnern, Mitarbeitern und Nachbarn, die die Belastungen, die die Bauzeit mit sich gebracht habe, „mit viel Geduld“ ertragen hätten.

Zur Sache: Der Neubau des Seniorenheims in Hauenstein

Der Neubau des Seniorenheims Hauenstein ist 55 Meter lang und rund 13 Meter breit. Er schließt sich etwas nach Norden versetzt an das bestehende Gebäude an, mit dem es über einen Verbindungsflur verbunden ist. Das neue Gebäude bietet 34 Zimmer, die sich auf drei Etagen verteilen und jeweils eine Grundfläche von mehr als 20 Quadratmetern und eine eigene Nasszelle aufweisen.

Die Zimmer im Erdgeschoß verfügen jeweils über eine kleine Terrasse, die Räume im ersten Stock bieten über französische Balkone einen schönen Ausblick auf das Dorf, den auch die Gauben der Zimmer im Dachgeschoß öffnen. Neben den notwendigen Funktionsräumen, die sich auf allen Geschoßen finden, wurde auch eine Weinstube eingerichtet, in der beispielsweise kleine Feiern zu Geburtstagen oder Weinproben stattfinden können. Ein Kiosk und ein Friseursalon, ein großzügiger Aufenthaltsraum und Therapieräume runden das Raumprogramm ab.

Das Bestandsgebäude war 1992 eingeweiht worden. 2008 hatten es Thomas Roth und Stefan Wüst erworben. Seit 2009 steht die Einrichtung mit ihren bisher 78 Plätzen unter der Leitung von Thomas Roth. Im Zuge des Neubaus wurde es überarbeitet.

Das Haus sei energetisch auf dem neuesten Stand, erfülle die Vorgaben des Standards KfW 40plus und sei eines „der modernsten im weiten Umkreis“. Es schaffe für die Mitarbeiter die Grundlage, das „zukunftsfähige Konzept des Hauses“ umzusetzen. Gerade weil man sich auf motivierte und engagierte Mitarbeiter stützen könne, sei ihm vor der Zukunft nicht bange. Man sei gut aufgestellt: „Wir brauchen auch Unwetter nicht zu fürchten, denn wir kommen auch gegen den Wind voran!“, schloss Roth seine Rede.

In einem Grußwort hatte Bürgermeister Werner Kölsch die Übergabe des Neubaus ein „besonderes Ereignis für Hauenstein“ genannt. Er bot dem Haus, das vielfältige Berührungspunkte zur Verwaltung habe, „offene und konstruktive Zusammenarbeit wie bisher“ an und wünschte zum einen „immer eine ausreichende Personaldecke“ und zum anderen dem Personal immer „so viel Empathie, dass es die Anforderungen des Tagwerks bewältigen“ könne.

Dass genau das zur Qualität des Hauses gehöre, das beschrieb Ortsbürgermeister Bernhard Rödig mit sehr persönlichen Erfahrungen. Seine über 100 Jahre alt gewordene Schwiegermutter wollte nach einer Operation im Krankenhaus „nur nach Hause: Und zuhause, das war für die betagte Frau das Heim in Hauenstein“, sagte Rödig. Hier habe sie sich „geborgen und gut betreut“ gefühlt. Rödig erinnerte auch daran, dass die Ortsgemeinde durch die Stiftung Naab „eng mit dem Seniorenheim verbunden“ sei und dass man diese Verbindung „aufs Beste pflegt“.

Zuvor hatte Architekt Edwin Bohl die Baugeschichte von ersten Gesprächen über einen möglichen Neubau im Jahr 2015 bis hin zur „völlig unproblematischen Schlussabnahme“ durch die Behörden im September 2018 referiert. Auch Bohl betonte, dass man bei der Planung „immer die Bedürfnisse der Bewohner im Fokus“ gehabt habe, denn „sie sollen sich „wohlfühlen wie zuhause“. Das neue Haus sei die „perfekte Reaktion auf die sich verändernde Heimkultur“, bestätigte denn auch Frank Wolf, der als Steuerberater die Bauherren begleitet. Er sei sich sicher, dass man das neue Haus mit „Leben und Herzlichkeit“ füllen werde.

Die Feierstunde wurde musikalisch von der Gruppe „Kwerbeht“ mit Gitarre, Akkordeon und Kontrabass bestens umrahmt. (ran)

 

 

 

Schlägerei in Hauenstein
Hauenstein (ots) - In der vergangenen Nacht kam es auf einer Party in Hauenstein zu einer Auseinandersetzung, wo ein 21-Jähriger zunächst anfing herumzutoben und Gegenstände von den Tischen zu werfen. Als ein anderer Gast diesen zurechtweisen wollte fing er mit diesem Streit an, warf ihn zu Boden und trat diesen mit den Füßen. Der ebenfalls 21-Jährige erlitt hierbei eine Platzwunde am Hinterkopf. Ein weiterer Gast wurde ebenfalls von dem Beschuldigten geschlagen, weil er diesen offenbar verwechselte. Verletzt wurde dieser jedoch nicht. Der sehr wahrscheinlich unter Alkohol und Drogen stehende Beschuldigte war dann letztendlich so abgedreht, dass er an zwei vor Ort befindlichen Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten hat und eine Motorhaube zerkratzte. Der amtsbekannte Beschuldigte konnte vor Ort und auch an seiner Wohnadresse nicht angetroffen werden. An beiden Fahrzeugen sind Sachbeschädigungen von geschätzten 1300.- Euro entstanden. Gegen den 21-Jährigen wird ein Strafverfahren eingeleitet.

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Schlägerei endet in Zelle
Hauenstein (ots) - In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam es in einer Gaststätte in Hauenstein zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die zwei Täter, ein 27-jähriger und ein 28-jähriger aus dem Landkreis, betraten im betrunkenen Zustand die Gaststätte und pöbelten die Gastwirtin und die Gäste an. Als ein Gast der Wirtin helfen wollte, schlugen die beiden um sich. Hierbei zog sich ein Gast einen Bruch des Nasenbeins zu. Die Wirtin erlitt Verletzungen am Hinterkopf. Durch die herbeigeeilten Polizeistreifen konnten die beiden Täter auf der Flucht gestellt werden. Da sich diese sehr aggressiv verhielten und weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, mussten sie in Gewahrsam genommen werden. (Polizeidirektion Pirmasens)