Neue Planung für die Kita auf dem Gelände der ehemaligen Süddeutschen Schuhfabrik

30. September 2019
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Ulrich Sauerbaum vom Architekturbüro hort+hensel aus Kaiserlautern stellte dem Rat die überarbeitete Planung für die neue Kita vor, die in der Dahner Straße auf dem Gelände der ehemaligen Süddeutschen Schuhfabrik errichtet werden und sechs Gruppen umfassen soll. Die Planung, die der Rat einstimmig absegnete, soll nunmehr zur Genehmigung eingereicht werden.

Diese inzwischen dritte Version sieht vor, dass das rund 50 Meter lange Gebäude sechs Meter von der nördlichen Grundstücksgrenze –dem Schulhof der Marienschule- entfernt positioniert werden wird. Zum Schulhof hin wird eine Böschung den vorhandenen Niveauunterschied aufnehmen. Um das Gebäude verläuft ein Fußweg mit einer Breite von 1,80 bis 2 Meter. Der Haupteingang wird im Norden –also Richtung Grundschule- liegen.

Im Süden des Gebäudes wird ein zur Dahner Straße hin abgeschlossener Spielbereich auf mehreren Ebenen angelegt, wobei der sich dem Gebäude anschließende Bereich, der auf EG-Niveau liegt, den U3 Kindern vorbehalten werden soll. Über Treppen und Wege werden die tiefer gelegenen Teile des „grünen und großzügigen Außengeländes“, wie es der Planer beschrieb, erschlossen.

Die in der ursprünglich geplanten Version vorgesehenen Parkplätze an der Dahner Straße fallen unter anderem wegen Bedenken der Verbandsgemeindeverwaltung, die eine weitere Belastung der Dahner Straße ausschließen wollte, weg. Der Bring- und Holverkehr der Kinder soll über die Kirchstraße, die zur Einbahnstraße werden soll, abgewickelt werden. Von der Kirchstraße aus sind auch insgesamt sechs Parkplätze für das Personal erreichbar.

Fragen aus dem Publikum befassten sich mit dem Brandschutz und der Erreichbarkeit der Kita für Rettungsfahrzeuge. Ein Brandschutzkonzept sei Grundlage der Planung, so Sauerbaum. Im Fall des Falles könnten auch mehrere Einsatzfahrzeuge über den Schulhof an das Kita-Gebäude heranfahren. Weitere offene Fragen betrafen die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem leicht nach Norden geneigten Dach. Erzieherin Annabelle Frank wollte wissen, ob eine „Matschanlage“ vorgesehen sei. Hier und an anderen Stellschrauben gelte, dass „der Plan nicht in Stein gemeißelt“ sei, so der Ortschef.

Manfred Seibel (Grüne) regte schließlich eine „Prüfung“ an, ob das Gebäude auch in Holzbauweise errichtet werden könne. Patrick Stöbener monierte, dass für ihn als neues Ratsmitglied dieser Vorschlag nach dem langen Vorlauf in der vergangenen Wahlperiode „reichlich spät“ komme. Insgesamt befürchtet man –so der Tenor beim Planer und im Rat- durch die Planung einer Holzbauweise „massiven Zeitverlust“. Dennoch floss in den einstimmigen Beschluss, die vorliegende Planung zur Genehmigung einzureichen, auch die Erweiterung ein, parallel zu prüfen, ob Holzbauweise möglich sei. Der Bauantrag soll noch nächste Woche „rausgehen“, bereits im Dezember könnten die ersten Ausschreibungen erfolgen, so der Planer.

Im Haushalt der Ortsgemeinde ist die Kita bisher mit Gesamtkosten von 4,354 Millionen veranschlagt. Auf Nachfrage erklärte der Planer, dass davon ausgegangen werden müsse, dass diese Kosten nach den aufgelaufenen Verzögerungen und bedingt durch die überaus gut ausgelastete Bauwirtschaft um fünf bis sieben Prozent steigen könnten. (ran)

Nach Unfall abgehauen
Dahn (ots) - Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am Montag zwischen 09.30 - und 11.00 Uhr vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen auf dem Parkplatz des Seniorenwohnheimes in der Hauensteiner Straße abgestellten Pkw BMW der 1er-Reihe, Farbe blau, und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel.-Nr. 06391-9160 mit der Polizeiinspektion Dahn in Verbindung zu setzen. (Polizeidirektion Pirmasens(

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Trunkenheit im Verkehr
Dahn - In der Nacht zu Samstag, den 12.10.2019 gegen 02:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn in der Hauensteiner Straße in Dahn einen 56-jährigen Fahrzeugführer mit seinem PKW. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle konnte Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert über 1,10 Promille. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Dem Fahrer droht nun eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. In der Regel wird der Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen und die Fahrerlaubnis entzogen. (Polizeidirektion Pirmasens)
Mehrere verbotene Messer bei Personenkontrolle aufgefunden
Hauenstein (ots) - In der Nacht von Samstag, den 05.10.2019 auf Sonntag, den 06.10.2019 kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn einen Radfahrer im Bereich der Schuhmeile in Hauenstein. Hierbei konnte bei dem 47-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Hauenstein drei verbotene Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Polizeidirektion Pirmasens)