Rasenfeld für Urnenbestattungen angelegt

15. Januar 2019
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HAUENSTEIN. Der Tatsache, dass sich die Bestattungstraditionen verändern, wurde nun auf dem Hauensteiner Friedhof Rechnung getragen: Im oberen Teil des Friedhofs –unterhalb der Katharinenkapelle- wurde ein Rasenfeld für Urnenbestattungen angelegt. „Immer häufiger werden Möglichkeiten nachgefragt, die eine Beisetzung ohne nachfolgende Grabpflege zulassen“, stellte der für den Friedhof zuständige Beigeordnete Alfred Busch (CDU) fest. Diesem Wunsch ist die Gemeinde nun gefolgt.

Nach einem Entwurf des früheren Gemeindemitarbeiters Christof Seibel wurden die Grabstätten auf einer Fläche von 30 mal acht Metern in drei Halbkreisen, die sich mit einem Radius  von fünf Metern um einen Baum gruppieren, angelegt. Jedes Urnengrab ist mit einer 40 mal 40 Zentimeter großen Grabplatte belegt. In den drei Halbkreisen wurden insgesamt rund 170 Urnengräber geschaffen.

Die gesamte Fläche, die mit Rollrasen belegt ist, soll mit einer Hecke eingefriedet werden. Die Pflege der  Fläche wird  durch die Gemeinde übernommen. Damit bietet sich die Möglichkeit, nun auch auf dem Hauensteiner Friedhof beigesetzt zu werden, ohne dass für die Angehörigen, die oft nicht mehr am Ort wohnen, weiterer Aufwand und weitere  Kosten für die Grabpflege anfallen. Die ersten Bestattungen könnten, so wurde mitgeteilt, in den ersten Wochen des neuen Jahres erfolgen.

Für diese Form der Bestattung wurde die Friedhofsatzung ergänzt, die sich an einer Mustersatzung des Gemeinde- und Städtebundes orientiert und auch die Gebühren festsetzt. Danach können auf den Grabplatten die Lebensdaten eingraviert werden. Blumenschmuck ist nur bei der Bestattung erlaubt und soll nach zwei Wochen weggenommen werden. Die Urnengräber können –ähnlich wie im „Ruheforst“- jederzeit aufgekauft werden.

Eine  Grabstelle für eine Asche wird 375 Euro kosten, für die Pflege werden für die Zeit von 25 Jahren 250 Euro erhoben. Den Auftrag für die Anlegung des Grabfeldes hatte der Gemeinderat an die Clausener Firma Guster zum Angebotspreis von 19.500 Euro vergeben. (ran)

Schwerer Verkehrsunfall im Barbarossatunnel
Am 10.07.2019 befuhr eine 46-jährige PKW-Fahrerin den Barbarossatunnel bei Annweiler in Fahrtrichtung Pirmasens und geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Lastkraftwagen. Hierbei wurde die Fahrzeugführerin schwer verletzt und wurde, nachdem sie von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit war, mit dem Rettungshubschrauber weiterer, ärztlicher Versorgung zugeführt. Am PKW entstand Totalschaden. Insgesamt beläuft sich die Schadenssumme auf einen niedrigen, fünfstelligen Betrag. Die Bundesstraße 10 musste im Bereich der Tunnelanlage längerfristig gesperrt werden, sodass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. (Polizeidirektion Landau)

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Unfallflucht in Hauenstein
Hauenstein (ots) - Am 08.07.2019, zwischen 07:00 h und 10:00 h kam es in der Bahnhofstraße in Hauenstein zu einem Verkehrsunfall. Ein dort geparkter blauer Opel wurde von einem vorbeifahrenden Fahrzeug gestreift und erheblich beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich dann unerkannt von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 1.500 Euro zu kümmern. Aufgrund des Schadensausmaßes dürfte es sich bei dem Flüchtigen zumindest um einen kleineren Lkw handeln. Die Polizeiinspektion Dahn bittet um Zeugenhinweise unter Tel: 06391/9160 oder Email: pidahn@polizei.rlp.de. (Polizeidirektion Pirmasens)

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