Schon wieder das Ortsschild verschwunden

30. Juni 2020
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HAUENSTEIN. Liebhaber hat offensichtlich das Hauensteiner Ortsschild am Ortseingang aus Richtung Lug. Bereits zweimal wurde innerhalb weniger Wochen das gelbe Schild, das dem Autofahrer signalisieren soll, dass von nun an Tempo 50 zu gelten hat, entwendet.

Das erste Mal verschwand das Ortseingangsschild um den 10. März. Es dauerte –auch durch Corona bedingt- bis zum 29. Mai, bis das zuständige Straßenbauamt ein neues Schild installiert hatte. An seinem Platz blieb es aber nur gute zwei Wochen: Am 16. Juni musste Thomas Walter, Mitarbeiter im Ordnungsamt der Verbandsgemeinde, erneut dem Straßenbauamt den Verlust des Ortseingangsschildes melden. Und deshalb klafft dort, wo das gelbe Schild auf den Beginn der Ortslage Hauenstein hinweisen soll, wieder die gleiche Lücke im Rahmen.

Nun ist der Schilderklau kein singuläres Hauensteiner Thema: Aus der Südpfalz wurden in den vergangenen Wochen ähnliche Delikte –ein Lausbubenstreich ist es sicher nicht- gemeldet. In Hayna, Offenbach und Steinweiler sind die Schilder ebenfalls verschwunden. Und auch im „alten Land“ rund um Kusel waren die Schilderdiebe aktiv: In nicht weniger als zehn Gemeinden verschwanden die Ortseingangsschilder.

Dort freilich wurde die Polizei fündig: Zwei junge Männer und eine junge Frau aus der Region vertrieben sich die Zeit damit, die Schilder abzuschrauben. Wie die Rheinpfalz berichtete, hätte das Trio die Diebstähle eingeräumt und angegeben, die Schilder aus einer „Bierlaune“ heraus entwendet zu haben. Aus dieser Laune freilich entwickelte sich für die drei nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls.

Was die Motivation des Schilderdiebs aus in Hauenstein ist, wissen wir (noch) nicht. Ortsbürgermeister Michael Zimmermann hegt freilich eine Vermutung: Er geht davon aus, dass die Ortstafeln „in irgendeinem Partykeller“ zu vermuten seien. Zum Lachen sei das allerdings nicht: Für ein neues Ortsschild sind immerhin mehrere hundert Euro aufzubringen. Und die zahlt der Steuerzahler. (ran)

 

 

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Bekiffte Autofahrer
Hinterweidenthal (ots) - In der Nacht auf Mittwoch, kurz vor Mitternacht, kontrollierten Beamte der PI Dahn in der Hauptstraße einen Pkw Skoda. Bei dessen Fahrzeugführer, einem 33-jährigen Mann aus dem Landkreis Südwestpfalz, konnten während der Kontrolle deutliche Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum festgestellt werden. Ein Drogentest ergab, dass der Mann Cannabis konsumiert hatte, worauf ihm die Weiterfahrt untersagt und die Entnahme einer Blutprobe veranlasst wurde. Heute gegen 11.25 Uhr wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der B 10 im Baustellenbereich bei Hinterweidenthal ein 36-jähriger Pkw-Fahrer aus Dresden kontrolliert. Auch bei ihm waren deutliche Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum festzustellen, weshalb ein Drogentest durchgeführt wurde, der ebenfalls positiv hinsichtlich des Konsums von Cannabis verlief. Auch in diesem Fall musste die Weiterfahrt untersagt und die Entnahme einer Blutprobe veranlasst werden. |pidn (Polizeidirektion Pirmasens)

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Folgenreiche Weinprobe
Hinterweidenthal (ots) - Aufgrund auffälligen Fahrverhaltens wurde durch Beamte der Polizei Dahn gestern Nachmittag gegen 17 Uhr auf der B 10 der Fahrer eines Pkw Mercedes kontrolliert. Bei dem 62-jährigen Mann aus dem Landkreis Trier-Saarburg konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Alcotest ergab 1,41 Promille. Der Mann gab an, von einer Weinprobe an der Weinstraße zu kommen und auf dem Nachhauseweg zu sein. Seiner Lebensgefährtin auf dem Beifahrersitz hatte der Wein aber wohl nicht zugesagt. Sie war nüchtern und konnte später ihren Lebensgefährten nach Hause fahren. Aber erst, nachdem dessen Führerschein sichergestellt und ihm eine Blutprobe entnommen worden war. |pidn (Polizeidirektion Pirmasens)