Slackline-Künstler aus ganz Deutschland beim „SlackGuru – Festival“

8. Oktober 2020
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HAUENSTEIN. Für die Gäste des „Grumbeerebroore“ des Pfälzerwaldvereins Hauenstein  gab’s am Samstag spektakuläre Unterhaltung: Auf dem weitläufigen Jugendzeltplatz im Stopper, wo die „Grumbeere“ in der Glut garten, fand nämlich zeitgleich das „SlackGuru – Festival“ statt, bei dem Slackline-Künstler aus ganz Deutschland zeigten, was an „Moves“ auf dem zwischen zwei Bäumen gespannten flexiblen Band –der Slackline eben- alles möglich ist.

Ausgerichtet hatte das Festival, dessen Teilnehmerzahl Corona bedingt auf 30 beschränkt war, das Naturerlebniszentrum (NEZ) von Selina und Simon Liebel, das im Schützenhaus eine Heimat gefunden hat. Sie hatten mit Oliver „Ohli“ Schmidt aus Hamburg und Tobias „Tobie“ Rückert aus Heppenheim vom Team „SlackGuru“ professionelle Experten und Ansprechpartner gewonnen, die deutschlandweit Workshops sowohl für Anfänger als auch für Slackline-Freaks anbieten und die das Slacklining, das vor allem in Städten zunehmend Begeisterte findet, als Breitensport etablieren wollen.

Ohli und Tobie verwiesen darauf, dass beim Slacklining „jeder Muskel des Körpers im Einsatz“ ist, dass der Trendsport also „den ganzen Körper fordert, den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung und die Konzentrationsfähigkeit schult und vor allem enormen Spaß macht“. Auffallend sei, dass vor allem naturverbundene Personen, darunter viele Kletterer, zu dem Sport fänden. Und das Slacklining fände zunehmend Anhänger, weil Kurse in Kitas ebenso wie in Schulen und in Vereinen verstärkt nachgefragt würden und auch, weil sich Lehrkräfte und Übungsleiter ausbilden ließen.

Während die Einsteiger zunächst mühsam das Aufspringen auf die Line, das Gehen, Stehen, Sitzen und vielleicht auch eine 180-Grad-Wende üben müssen, wie die Slack-Gurus erklärten, gehören das Springen, das Rückwärtsgehen, das Liegen und Aufstehen, das Sliden, bei dem mit Anlauf auf die Line gesprungen und dann entlang gerutscht wird, und der Schneidersitz auf der Line zum Repertoire der Fortgeschrittenen.

Im Stopper waren freilich wahre Könner am Start. Wie Julius aus Gießen, der trotz der schwankenden Line seine Fähigkeiten in der Jonglage zeigte. Andere zauberten tolle Figuren auf das schmale Band, schlugen das Rad oder Salti über die Slackline, „surften“ auf der dabei extrem schwingenden Line, machten hohe Sprünge mit Drehungen, zeigten Grabs und Flips – und das alles auch im Tandem, also zu zweit auf der Line.

Dabei stelle die Länge der Lines unterschiedliche Herausforderungen, wie Julius erklärt: Kürzere Slacklines seien eher für Anfänger gedacht. Die längeren Slacklines –die längste im Stopper war 67 Meter lang- „entwickeln ihre eigene Dynamik, geraten schnell in Schwingungen und verlangen dann schon einiges an Können“, sagte der Hesse im Gespräch mit der Rheinpfalz.

Das Gelände auf dem Zeltplatz bot den Gästen aus ganz Deutschland viel Raum und Zeit, um sich während der drei Festival-Tage rund um ihr Sportgerät auszutauschen, miteinander zu fachsimpeln und voneinander zu lernen. Es blieb aber nicht beim „Tanz“ auf den gespannten Lines, es gab zudem Workshops und Wanderungen, veganes Essen, Lagerfeuer und Musik, wofür die Liebels vom Naturerlebniszentrum (NEZ) verantwortlich zeichneten.

Im NEZ wird übrigens immer was geboten, am kommenden Wochenende beispielsweise und unter anderem ein Workshop zu Naturkosmetik, Klangmeditation und Live-Rockmusik mit „A Forest Fight for Sunlight“. Nähere Infos unter www.naturerlebniszentrum.com.   (ran)

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
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Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)