SPD kommt mit 13 Bewerbern

HAUENSTEIN. Mit einer nur 13 Personen umfassenden Liste tritt die SPD zur Wahl des 24 Sitze umfassenden Verbandsgemeinderates Hauenstein am 26. Mai an, der bis zum Vollzug der Fusion mit der VG Dahner Felsenland im Amt sein wird.  Zum Spitzenkandidaten wählten die 18 anwesenden Genossen den Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbandes, Andreas Wilde aus Hauenstein. Er ist derzeit Beigeordneter der Verbandsgemeinde und in Personalunion Sprecher der fünfköpfigen SPD-Fraktion im Rat. Er kandidiert auch für das Amt des Ortsbürgermeisters in Hauenstein.

 

Die Liste umfasst Kandidaten –ausschließlich Männer- aus Spirkelbach, Hinterweidenthal, Wilgartswiesen/Hofstätten und Hauenstein.  Bewerber aus den Gemeinden des Luger Tals fehlen, deren Abstinenz Wilde auf die Bedingungen der Kommunal- und Verwaltungsreform zurückführt, wo man sich im Luger Tal mit überwältigender Mehrheit für ein Zusammengehen mit der VG Annweiler aus gesprochen hatte: „Wir verstehen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Luger Tal. Für uns ist aber der eingeschlagene Weg der Freiwilligkeit die bessere Option. Eine Neugestaltung und Fusion der Verbandsgemeinden mit Zwang vergiftet das Klima auf beiden Seiten umso mehr. Und das Ergebnis ist dasselbe“, stellte Wilde fest.

 

Er betonte, dass sich die SPD-Fraktion nicht nur um die KVR „gekümmert“ habe, sondern „viel auf den Weg gebracht und die Bürger und die Kommunen entlastet“ habe. Gemeinsam mit den Koalitionspartnern von FWG und Grünen habe man  „fast alles aus unserem Koalitionsvertrag umgesetzt“. Vor allem habe man in der vergangenen Legislatur „die Ortsgemeinden um mehr als 700.000 Euro entlastet“. Das habe es in diesem Maß seit Gründung der Verbandsgemeinde Hauenstein nicht gegeben.

 

Die SPD könne auf viele Projekte verweisen, die von ihr angestoßen wurden: Wilde nannte unter anderem die Einführung der Ehrenamtskarte, die Mitfahrerbänke in der Verbandsgemeinde, den „Stopp der ständigen Gebührenerhöhung“ in den Werken, die Entlastung der Bürger im Bereich Schmutzwassergebühr, er nannte Kanalsanierungen und den Umbau des Wasserhochbehälters Zimmerberg.

 

Als weitere Maßnahmen wolle man den Um- oder Neubau der Feuerwehrgerätehäuser Schwanheim und Hinterweidenthal in den Rat einbringen. Und man werde in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates die Sanierung des Schulschwimmbades und der Schulturnhalle Hauenstein beantragen. Das sei „politischer Wille“ auch der Koalitionsfraktionen. Der CDU im Rat schrieb Wilde ins Stammbuch, dass sie „schwach aufgestellt“ sei.

 

Wilde berichtete bei der Mitgliederversammlung auch, dass der Gemeindeverband im Jahr 2018 ein Plus von 5 Mitgliedern zu verzeichnen hatte und jetzt aus 46 Mitgliedern besteht. In den Ortsgemeinden Spirkelbach, Hinterweidenthal und Hauenstein würden „starke SPD- Listen“ für die Wahlen zu den Ortsgemeinderäten aufgestellt.

 

Die Liste der SPD für die Wahl zum Verbandsgemeinderat

Andreas Wilde ( Hauenstein); Dreifachbenennung

Edgar Perret (Spirkelbach); Dreifachbenennung

Steffen Schön (Hinterweidenthal); Dreifachbenennung

Philipp Burkhard (Hauenstein); Zweifachbenennung

Anton Varga (Hofstätten); Zweifachbenennung

Matthias Andres (Hinterweidenthal); Zweifachbenennung

Collin Philipps (Hauenstein); Zweifachbenennung

Armin Handwerker (Spirkelbach); Zweifachbenennung

Volker Schumb (Spirkelbach); Einfachbenennung

Jan Spielberger (Hauenstein); Einfachbenennung

Ralf Christmann (Spirkelbach);  Einfachbenennung

Rene Kirsch (Hauenstein); Einfachbenennung (ran)