THW ehrte Helmut Kunz für 50 Jahre ehrenamtlichen aktiven Dienst

2. März 2020
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Foto: Helmut Kunz (2.v,r.) ist seit 50 Jahren beim Hauensteiner THW aktiv. Ihn zeichneten (v.l.) der Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller, MdB Anita Schäfer und der Leiter der Neustadter THW-Regionalstelle, Armin Ladenberger, aus. (ran)

HAUENSTEIN. Im Rahmen eines Empfangs in der Interims-Unterkunft ehrte das Technische Hilfswerk Hauenstein mit Helmut Kunz einen Aktiven, der seit 50 Jahren ehrenamtlich im THW engagiert ist. MdB Anita Schäfer, der Leiter der Neustadter THW-Regionalstelle, Armin Ladenberger, und der Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller überreichten die noch von Albrecht Broemme, dem bisherigen Bundeschef des THW, unterzeichnete Ehrenurkunde.

Sie bestätigt dem Geehrten, sich in fünf Jahrzehnten im „Dienste der Humanität“, in „steter Einsatzbereitschaft“ und „zum Wohle der Allgemeinheit“ eingesetzt zu haben. Es sei eine ganz besondere Ehrung, die es im Ortsverband bisher nur zweimal gegeben habe, betonte der Ortsbeauftragte. Armin Ladenberger nannte Kunz‘ Arbeit in all den Jahren „überaus beeindruckend“, zumal Helmut Kunz im Lauf der Zeit einen „immensen Wandel“ miterlebt und „aktiv mitgestaltet“ habe. Kunz habe pro Jahr im Schnitt rund 250 Stunden und insgesamt wohl über 12.000 Stunden Dienst geleistet: „Bei einem gemittelten Mindestlohnsatz von etwa sieben Euro wäre Helmuts Arbeit rund 90.000 Euro wert“, rechnete Ladenberger vor.

Zuvor hatten Schwarzmüller und Ladenberger Daniel Boos und Jan Spielberger, die dem THW seit 20 Jahren die Treue halten, und Leon Baque und Alexander Blank für zehnjährige Mitarbeit ausgezeichnet und auch deren Einsatz per Urkunde gewürdigt. Schwarzmüller teilte mit, dass in der Leitungsebene des Ortsverbandes personelle Veränderungen anstehen. So wird Patrik Grub die Aufgabe des Schirrmeisters übernehmen und damit die Verantwortung für den Fahrzeug- und Gerätebestand übernehmen. Mit dem demnächst anstehenden Wechsel in der Position des Zugführers, auf der Stefan Seibel dem langjährigen Zugführer Andreas Wilde nachfolgt, „endet eine Epoche“, wie Schwarzmüller mitteilte.

Er sei „stolz und froh“ über die Arbeit im Ortsverband, stellte Klaus Schwarzmüller fest. Man sei „auf dem Weg nach vorne“, sagte er auch mit Blick auf die neue Unterkunft, die im Entstehen begriffen ist. Bis zum Einzug in die neue Unterkunft, der für Sommer 2020 erwartet wir, arbeite man in dem Provisorium, einem ehemaligen Getränkemarkt, den die Helfer zumeist in freiwilligem Einsatz für die Zwecke des THW umgebaut haben: „Umbau und Umzug haben zwar viele Kräfte gebunden, sie haben aber die stetige Einsatzbereitschaft nie gefährdet.“ Vier THW-Mitglieder, die beim Umbau besonders engagiert waren, lud Anita Schäfer zu einem Besuch der Bundeshauptstadt ein.

Gegenwärtig verfügt das Hauensteiner THW über 51 Aktive, die im vergangenen Jahr rund 11.000 Stunden Dienst „schoben“, was, wie Armin Ladenberger vorrechnete, beim gegenwärtigen Mindestlohnsatz einen Wert von rund 110.000 Euro darstelle. Im vergangenen Jahr konnte man bei der landesweiten Werbe-Aktion sechs neue Helferinnen und Helfer gewinnen, die derzeit ihren Grundscheinlehrgang absolvieren und im April ihre Grundschein-Prüfung ablegen werden. Unterbau ist eine Jugendgruppe mit 15 Jugendlichen im Alter von 10 – 17 Jahren sowie seit ein paar Jahren auch eine „Minigruppe“ mit rund zehn Kindern im Alten von 6 – 10 Jahren. Die THW-Jugend hat für alle Helfer einen „Schutzengel“ gebastelt, die Alexander Blank an die Aktiven übergeben konnte – als Symbol dafür, dass sie bei ihren Einsätzen unter Schutz stehen sollen.

Zur Bewältigung ihrer Aufgaben stehen den Hauensteinern im Moment acht Fahrzeuge und sechs Anhänger mit entsprechender Ausrüstung –unter anderem eine Netzersatzanlage sowie ein Werkstattanhänger- zur Verfügung. Der Ortsbeauftragte informierte darüber, dass im Lauf des Jahres für den Bereich Logistik/Materialerhaltung ein neuer Hänger erwartet werde, der auch mit einem neuen Werkstattcontainer ergänzt werden soll. Im Ortsverband hofft man auch darauf, dass Hauenstein auch mit einem neuen LKW-Kipper mit Ladekran bedacht werden kann. (ran)

Schwerverletzter Motorradfahrer – Zeugen und Unfallbeteiligter gesucht
Rinnthal/ L490, 22.05.2020, 16:45 Uhr (ots) - Nachdem am Freitag 22.05.2020 um ca. 16:45 Uhr ein Motorradfahrer auf der L490 zwischen Rinnthal und der B48 schwer verletzt wurde, werden Verkehrsunfallzeugen und ein unfallbeteiligter PKW-Führer gesucht. Der 18-jährige Motorradfahrer befuhr die L490 von Rinnthal kommend in Fahrtrichtung B48. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein PKW von einem Feldweg auf die L490 ebenfalls in Fahrtrichtung B48 und übersah hierbei den Motorradfahrer. Der Motorradfahrer musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern, ausweichen, kollidierte mit der Leitplanke und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Er erlitt durch den Sturz schwere, nicht lebensbedrohliche, Verletzungen und musste zur medizinischen Versorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich um einen dunkelfarbenen PKW mit PS- Kennzeichen. Da es zwischen dem einbiegenden PKW und dem Motorradfahrer nach den bisherigen Ermittlungen zu keinem Zusammenstoß kam, ist unklar, ob der Fahrzeugführer den Verkehrsunfall überhaupt wahrgenommen hat. Der PKW- Führer und weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallgeschehen oder dem gesuchten PKW machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Landau zu melden. (Polizeidirektion Landau)

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