THW Hauenstein ehrt langjährige und verdiente Mitarbeiter

29. Dezember 2018
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Foto: Der THW Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller (links) ehrte bei der Weihnachtsfeier des Ortsverbandes langjährige aktive Helfer: (v.r.) Peter Jost (40 Jahre), Andreas Wilde und Patrick Grub (30 Jahre). (ran)

HAUENSTEIN. Bei der Weihnachtsfeier des Technischen Hilfswerks (THW) Hauenstein konnte der Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller zahlreiche langjährige und verdiente Mitarbeiter ehren und Nachwuchskräfte in den aktiven Dienst übernehmen. Die vorweihnachtliche Feier gibt immer auch den Rahmen, um Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr zu halten.

Es sei, so Schwarzmüller, von zwei großen Themen beherrscht worden: Zum einen sei das die Planung, der Umbau und die Einrichtung der Interimsunterkunft im ehemaligen Getränkemarkt in der Bahnhofstraße gewesen. Zum anderen hätten unter anderem die besonderen Witterungsbedingungen „außergewöhnliche Einsatzanforderungen“ an die Hauensteiner Katastrophenhelfer gestellt.

Nach einem ersten Einsatz im Januar sei es Mitte des Jahres „ganz verrückt“ geworden. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal eine solche Häufung von schweren Unwettern in so kurzer Zeit hatten“, stellte Schwarzmüller fest. 3.000 Sandsäcke halte das THW für den Kampf gegen Wassermassen vor, die mehrmals in der gesamten Region im Einsatz waren.

Eine „Herausforderung“ sei auch der Einsatz nach dem Bombenfund im Baugebiet „Am Sonnenhang“ gewesen. Das THW sei zwar schon bei Entschärfungen in anderen Städten beteiligt gewesen. Hier aber hatte man auch die „planerische Verantwortung als örtlicher Partner der beteiligten Hilfs- und Rettungsdienste und der Verbandsgemeinde“. Man habe die Aufgaben in Kooperation mit den anderen Beteiligten „mit großem Vertrauen und offener Kommunikation, zielorientiert und mit großer Ruhe, mit hoher Disziplin und Professionalität“ bewältigen können, lobte der THW-Chef seine Mitarbeiter und die Kollegen aus den anderen Diensten.

Als „Mammutaufgabe“ habe sich der Umbau und notwendige Umzug in die provisorische Unterkunft herausgestellt. Dabei habe man viele der notwendigen Arbeiten selbst durchführen können. Der Umzug habe sich allerdings aufwendiger als erwartet erwiesen. Weil sich in 50 Jahren Ortsverband viel nicht mehr zeitgemäßes Material angesammelt habe, musste „zunächst gesichtet und aussortiert werden“, berichtete Schwarzmüller.

„Leider“ wurde es nicht geschafft, die alte Unterkunft bis zum Jahreswechsel komplett zu räumen. Hier seien noch „zwei bis drei intensive Samstage“ notwendig. Ende des ersten Quartals 2019 werde wohl der Spatenstich für die neue Unterkunft erfolgen. Der Neubau selbst werde den Ortsverband kaum belasten. 2019 erwarte man auch die Auslieferung eines neuen LKW-Kippers mit Ladekran.

Schwarzmüller streifte auch weitere Aufgaben, Ausbildungen und Lehrgänge etwa, für deren Durchführung er sich bei den Ausbildern und beim „Kopf der Planungen“, bei Peter Jost bedankte. Wichtig sei die Jugendarbeit: Hier sei die Teilnahme der Jugendgruppe am Landesjugendlager in Prüm ein Höhepunkt gewesen. Für 2020 sei wieder ein Austausch mit den Partnern aus Island vorgesehen.

 

Ehrungen (zum Teil in Abwesenheit):

40-jährige Mitarbeit:  Peter Jost, Alexander Kuntz

30-jährige Mitarbeit: Patrick Grub, Andreas Wilde

20-jährige Mitarbeit: Stefan Seibel, Kai Spielberger, Steffen Mellein,

10-jährige Mitarbeit: Timo Seibel, Philipp Behres, Tim Seibel, Simon Schwarzmüller, Lucas Schneider, Marvin Merkel, Steffen Siener, Nicolas Kerth, Matthias Kerth, Felix Kerner

 

Helferabzeichen in Gold mit Kranz: Jan Bode, Jan Spielberger,

Helferabzeichen in Gold: Leon Baqué, Maximilian Blank, Simon Hager, Marco Keller,

Nicolas Kerth, Felix Segiet, Tim Seibel, Timo Seibel

 

Neuaufnahmen in den aktiven Dienst: Julian Becker, Alexander Blank, Philipp Feith,

Simon Funck, Philipp Keller, Eric Kern, Jonas Kerner, Jan Kölsch, Jannis Merkel, Johannes Ruppert, Steven Winnwa, Patrick Bähr (ran)

Strafbarer Schuhtausch
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