U18 des japanischen J-League Clubs Shonan Bellmare, trainierte auf den Rasenplätzen unter dem Needing

27. September 2019
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HAUENSTEIN. Immer wieder finden exotische Fußballgäste auf Vermittlung des südpfälzischen Unternehmens „Schächter Sports“ in den Wasgau. In diesen Tagen ist es die komplette U18 des japanischen J-League Clubs Shonan Bellmare, die auf den Rasenplätzen unter dem Needing trainierte, aus Hauenstein zu Testspielen gegen den Nachwuchs von Bundesligateams und zu Spielen der Bundesliga aufbrach.

Wir treffen die jungen Kicker aus der Hafenstadt Hiratsuka im Needingstadion, wo sie unter der Leitung von Cheftrainer Bin Ukishima, der die Jugendakademie des Vereins leitet, und mehreren Co-Trainern eine Einheit mit viel Disziplin und viel Ballarbeit abspult. Dass da richtig gute Kicker am Ball sind, sieht der Zuschauer an diesem Freitagmorgen auf den ersten Blick: Mit Tanaka Satoshi und Yokokawa Asahi zählen zwei Jugendnationalspieler zum Kader, die am vorvergangenen Wochenende noch mit der Nationalmannschaft Japans gegen Ecuador mit 3:1 gewannen und deshalb auch verspätet zum Trainingslager in die Pfalz reisen konnten.

Sie und drei weitere Stammspieler fehlten, als die Japaner auf die U19 des VfB Stuttgart trafen und bei der hohen Niederlage viel Lehrgeld bezahlten: „Wir waren sehr ersatzgeschwächt und hatten keine Chance“, kommentierte der Cheftrainer die Niederlage. Dass sein Team aber durchaus mithalten kann, belegen die beiden 1:1-Unentschieden, das dann –komplett- gegen die U19-Bundesligateams des Karlsruher SC und vom SV Waldhof erreichten. Gestern Abend trat Shonan auch noch beim FSV Mainz 05 an.

„Die Spiele gegen Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim waren allesamt auf einem sehr hohen Niveau“, übersetzt Paris Nakashima, der für das Fußballunternehmen „Funroots“, den japanischen Partner von „Schächter Sports“ die Mannschaft begleitet, die Wertung des Cheftrainers. Für seine Spieler bringe das Trainingslager in Deutschland „überragende Erfahrungen“, sagt Ukishima. Es bringe „sowohl die Mannschaft als Team als auch jeden Spieler individuell“ weiter.

Bemerkenswert sei vor allem, mit „wieviel Kraft und welch hohem körperlichen Engagement“ die deutschen Mannschaften antreten und „wie robust sie die Zweikämpfe führen“, sagt der Cheftrainer, der auf dem Trainingsplatz unumstrittene Autorität ausstrahlt. „Gerade was die Zweikampfführung angeht, können meine Spieler in Deutschland sehr viel lernen“, betont er.

Anschauungsunterricht über das Niveau des deutschen Fußballs gibt’s nicht nur im direkten Kräftevergleich, sondern auch von den Tribünen aus: Am Freitagabend besuchten die Asiaten das Zweitliga-Match des KSC gegen Sandhausen, am Samstag waren sie in Mainz beim ersten Sieg der Nullfünfer gegen Hertha dabei und am Sonntag erlebten sie in Sinsheim beim Spiel Hoffenheim gegen Freiburg.

Die Mannschaft aus der südlich von Tokio gelegenen 260.000-Einwohner-Stadt, die in ihrem Namen Shonan Bellmare sowohl auf ihre Heimatregion als auch auf das „schöne Meer“ hinweist, ist während des 10-tägigen Trainingslagers in der „Waldesruh“ an der Alten B10 untergebracht: „Das Hotel ist perfekt für unser Trainingslager“, sagt Bin Ukishima und lobt vor allem das „abwechslungsreiche Essen“. Normalerweise hätten japanische Sportler Probleme mit europäischer Kost. Bei Familie Kerth sei dagegen alles bestens: „Und das ist auch wichtig für die Stimmung im Team.“

Befragt man die jungen Kicker, dann ist das „gute Essen“ denn auch mit das erste, was die beiden Spieler Sakuma Haneto und Sato Riku nennen. Und sie sind begeistert von den Plätzen: „Wir trainieren und spielen in Japan ja ausschließlich auf Kunstrasen“, berichtet Sato. „Hier können wir auf sehr guten Rasenplätzen trainieren und spielen. Das sind schon Super-Bedingungen.“ Sakuma hebt auch auf die sportlichen Erlebnisse ab: „Wir werden viele Erfahrungen mit nach Japan nehmen“, ist er sich sicher.

Shanon Bellmare ist nicht der erste japanische Verein, der seinen Nachwuchs zum Lernen nach Hauenstein schickt. Unter anderem war auch schon der Nachwuchs von Meister Kawasaki Frontale und des FC Tokyo in der Wasgaugemeinde. Vor Ort betreut wird die Gruppe von Florian Müller, dem Bundenthaler aus Landau, der für „Schächter Sports“ unter anderem die Kontakte nach Japan pflegt. Dort hat man mit dem Unternehmen „Funroots“, das gleich zwölf J-Ligisten unter Vertrag hat, einen „sehr starken Partner“, wie Müller betont.

Die „Fußballreise“ von Shonan –als Komplettpaket oraganisiert- ist eines von den Angeboten, die „Schächter Sports“ international und weltweit schnürt. „Japan ist ein wichtiger Zielmarkt für uns“, sagt Sebastian Schächter, Gründer und Chef des Unternehmens: Im nächsten Jahr rechnet er mit bis zu fünf japanischen Teams, die in die Pfalz kommen. Und: Als Dienstleister wird “Schächter Sports” für den VfB Stuttgart im nächsten Jahr Camps unter anderem in Tokio organisieren und durchführen.

Nach Unfall abgehauen
Dahn (ots) - Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte am Montag zwischen 09.30 - und 11.00 Uhr vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen auf dem Parkplatz des Seniorenwohnheimes in der Hauensteiner Straße abgestellten Pkw BMW der 1er-Reihe, Farbe blau, und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel.-Nr. 06391-9160 mit der Polizeiinspektion Dahn in Verbindung zu setzen. (Polizeidirektion Pirmasens(

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Trunkenheit im Verkehr
Dahn - In der Nacht zu Samstag, den 12.10.2019 gegen 02:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn in der Hauensteiner Straße in Dahn einen 56-jährigen Fahrzeugführer mit seinem PKW. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle konnte Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert über 1,10 Promille. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Dem Fahrer droht nun eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. In der Regel wird der Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen und die Fahrerlaubnis entzogen. (Polizeidirektion Pirmasens)
Mehrere verbotene Messer bei Personenkontrolle aufgefunden
Hauenstein (ots) - In der Nacht von Samstag, den 05.10.2019 auf Sonntag, den 06.10.2019 kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Dahn einen Radfahrer im Bereich der Schuhmeile in Hauenstein. Hierbei konnte bei dem 47-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Hauenstein drei verbotene Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Polizeidirektion Pirmasens)