Welche Zukunft die Friedenskirche als Gottesdienstort haben

15. Februar 2019
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HAUENSTEIN. In den nächsten Wochen und Monaten soll eine Entscheidung über die Zukunft der Friedenskirche im Ortsteil „Hinter dem Felsen“ fallen. In der vorvergangenen Woche haben sich die zuständigen Gremien der katholischen Kirchenstiftung mit dem Gotteshaus, an dem schwere bauliche Mängel aufgetreten sind, befasst. Man habe aber, wie Pfarrer Gerhard Kästel auf Anfrage mitteilte, noch keinen Beschluss gefasst. Vielmehr sollen auch die Pfarrangehörigen bei einer Pfarrversammlung um ihre Meinung gefragt werden.

Diese Pfarrversammlung wird am Sonntag, 10.März 2019 stattfinden. Um 9.30 Uhr findet in der Bartholomäus-Kirche der Sonntagsgottesdienst statt. Im Anschluss daran wird die Gemeinde darüber informiert, „welche Zukunft die Friedenskirche als Gottesdienstort haben wird“, wie es in einer Pressemitteilung der Pfarrei heißt.

Die Pfarrversammlung wird moderiert von Jutta Schwarzmüller und Klaus Scheunig vom Bischöflichen Ordinariat Speyer. Auch Architektin Alexandra Ruffing, die stellvertretende Leiterin des Bischöflichen Bauamts, wird anwesend sein. Pfarrer Kästel erhofft sich von der Pfarrversammlung ein „Stimmungsbild“ darüber, wie die Pfarrangehörigen die Situation bewerten.

Wie berichtet, tun sich an dem 1972 eingeweihten Sakralbau schwerwiegende Schäden auf: Zum einen ist das Blechdach an mehreren Stellen undicht, sodass es in den Kirchenraum hineinregnet. Zum anderen platzt an vielen Stellen der komplett in Sichtbetonbauweise errichteten Kirche der Beton ab, sodass der Armierungsstahl sichtbar wird und auch mit der Folge rostet, dass weitere Betonteile abplatzen. Der Zugang zu dem Gotteshaus ist aus Sicherheitsgründen seit 2016 mit Bauzäunen abgesperrt. Derzeit finden dort keine Gottesdienste statt.

Bisher war eine Sanierungssumme von 500.000 Euro im Gespräch. Angesichts dieser Summe scheint es durchaus denkbar, dass die Kirche als Gotteshaus aufgegeben wird. Auch über einen Verkauf wurde im Ort spekuliert. Aber auch ein Abriss des Gebäudes ist eine mögliche Option und wird von Pfarrer Kästel –„wenn nicht Entscheidendes geschieht“- nicht ausgeschlossen.  Denkverbote über die Zukunft der Kirche, die zu einer Zeit gebaut wurde, als sich die Einwohnerzahl der Schuhgemeinde stetig Richtung 5.000 (heute rund 4.000) Einwohner bewegte und der Gottesdienstbesuch für einen Großteil der Menschen einfach Selbstverständlichkeit war, scheint es jedenfalls nicht zu geben.

Den Bauplatz für das Gotteshaus hatte vor 50 Jahren die politische Gemeinde der Pfarrgemeinde geschenkt.  Sollte man sich tatsächlich für den Abriss der Kirche entscheiden, müsste darüber befunden werden, was dann mit dem Gelände zwischen Waldenburger und Biedenbergstraße geschieht. „Erste, sehr offene Gespräche mit der Gemeinde sind bereits geführt“, teilte Pfarrer Kästel mit, ohne auf Inhalte einzugehen.

Nicht zuletzt sind auch Fragen wie die nach der weiteren Verwendung beispielsweise der sakralen Gegenstände, der Orgel oder der monumentalen Skulpturen im Chorraum, die der einheimische (Schnitzer-) Franz Seibel geschaffen hat, zu klären. (ran)

 

Strafbarer Schuhtausch
Hauenstein (ots) - Eine 21-jährige Frau aus Pirmasens fuhr mit der Bahn nach Hauenstein und begab sich auf der Schuhmeile in ein Schuhgeschäft. Dort tauschte sie ihr bisheriges Schuhwerk in ein paar neue Badeschuhe und nahm zusätzlich ein paar Flipflops an sich. Anschließend verließ sie das Geschäft ohne zu bezahlen. Aufmerksame Angestellte hatten die Frau allerdings bei der Tatausführung beobachtet und bis zum Bahnhof Hauenstein verfolgt. Dort konnte sie bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Frau war der Polizei bereits einschlägig bekannt. Sie stand zudem unter deutlichem Alkoholeinfluss. (Polizeidirektion Pirmasens)

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Fahrerlaubnisklasse reicht nicht aus
Dahn-Reichenbach (ots) - Am Montagnachmittag wurde ein 25-jährigerFahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Rodalben kontrolliert, der mit seinem Mercedes-Sprinter auf der B 427 einen nicht zugelassenen Pkw Audi abschleppte. Da für das Schleppen keine Genehmigung der Kreisverwaltung vorlag und kein erlaubnisbefreiender Grund, wie beispielsweise eine Fahrzeugpanne, zu erkennen war, wurde die Weiterfahrt untersagt. Zum Führen des vorliegenden Gespanns war die Fahrerlaubnis Klasse C1E erforderlich, der Fahrzeugführer ist aber lediglich in Besitz der Klasse B. Zudem bestand war das geschleppte Fahrzeug weder zugelassen noch versichert. Auf den jungen Mann kommennun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicher-ungsgesetz zu. (Polizeidirektion Pirmasens)
Beim Einkauf bestohlen
Dahn-Reichenbach (ots) - Während eine 87-jährige Geschädigte am Montag zwischen 11.40 und 12.00 Uhr in einem Discounter ihre Einkäufe erledigte, entwendete ein bislang unbekannter Täter in einem unachtsamen Moment aus der durch die Geschädigte über der Schulter getragenen Umhängetasche einen Geldbeutel mit Bargeld und Scheckkarten. Personen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06391-9160 mit der Polizei Dahn in Verbindung zu setzen. (Polizeidirektion Pirmasens)