Zehn „Spazierwanderwege“ rund um Hauenstein

15. März 2021
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HAUENSTEIN. Der Hauptausschuss der Ortsgemeinde Hauenstein gab grünes Licht für eine Broschüre, die insgesamt zehn „Spazierwanderwege“ rund um die Wasgaugemeinde vorstellt. Sie werden als Ergänzung zu den sieben Premiumwanderwegen verstanden, die in der Urlaubsregion Hauenstein zertifiziert sind. Was hat es mit den „Spazierwanderwegen“ auf sich?

Mit der Liste der Rundwanderwege greift man in Hauenstein einen Trend auf, der innerhalb der vielen Spielarten des Wanderns von Touristikern als „Spazierwandern“ bezeichnet wird und als „das kleine Wandererlebnis zwischendurch“, als „anspruchsvolle Alternative für Spaziergänger“ und als „kurze Rundwanderwege mit besonders hohem Erlebniswert“ beschrieben wird. Das Deutsche Wanderinstitut bietet bereits eine Zertifizierung für „Premium-Spazierwanderwege“ an. Darauf allerdings wird man in Hauenstein wegen der mit der Zertifizierung verbundenen Kosten verzichten.

Dass man in Hauenstein nun „Spazierwanderwege“ ausweist, geht zurück auf eine Initiative von Walter Meyer, der unter anderem auch schon mit verantwortlich zeichnete für den Flurkreuzeweg und der immer wieder aktiv wird, um das touristische Angebot Hauensteins aufzufrischen. Bereits im Sommer 2018 hatte er im Tourismusausschuss seinen Vorschlag in die Gremien eingebracht und begründet: „Es gibt eine deutliche Nachfrage nach solchen Wegen“, hatte er festgestellt.

Denn: „Die Premiumwege sind oft sehr schwierig und herausfordernd“, sagte er und nannte als Beispiel den Dimbacher Buntsandsteinweg: „Da geht’s dreimal steil hoch und dreimal steil runter. Das ist nicht jedermanns Sache.“ In seinen Gesprächen mit Wanderern sei immer wieder der Wunsch nach kürzeren und weniger fordernden Wegen geäußert worden. Ähnlich argumentierte Bürgermeister Michael Zimmermann am Donnerstag vor den Mitgliedern des Hauptausschusses.

Mehr als ein Dutzend Wege hatte Meyer 2018 vorgestellt. Letztlich zehn Wege wurden nun ausgewählt und finden sich in der Broschüre, die –so die einstimmige Empfehlung des Hauptausschusses- in einer Auflage von 7.500 Exemplaren gedruckt werden soll. Damit folgt man in der Gemeinde Hauenstein einem Beispiel aus dem Dahner Felsenland, wo in der gesamten Verbandsgemeinde gleich 43 Rundwanderwege ausgewiesen wurden.

In Hauenstein sind’s nun zehn Wege – fast alle sind Rundwege, die zwischen 2,1 Kilometer und 10,2 Kilometer lang sind und eine Gehzeit zwischen 60 Minuten und vier Stunden beanspruchen, wobei man offensichtlich vom eher gemächlichen „Spaziertempo“ ausgeht. Sie führen über bestehende Waldwege und werden meist mit einem an Fels- oder Gewannenamen orientierten Namen vorgestellt und markiert.

Alle Wege werden auf einer Seite beschrieben: Außer über Länge und Gehzeit gibt die Broschüre Auskunft über die zu bewältigenden Höhenmeter, sie zeigt das Höhenprofil auf und macht mit blauen, roten und schwarzen Schuhen Angaben zum Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer). Wege, die gut mit Rollstuhl oder Kinderwagen zu bewältigen sind, sind in der Broschüre besonders gekennzeichnet.

In der 16-seitigen, bebilderten Broschüre finden sich beispielweise der „Queichquellenweg“, der völlig eben und bequem über vier Kilometer durch das Tal der jungen Queich führt, neben dem durch das Paralleltal verlaufenden und gleich langen „Dümpeltalweg“, es gibt den „Panoramaweg“, der über neun Kilometer rund um die Wasgaugemeinde führt und mit vielen Aussichten gespickt ist, den „Rauschlochweg“, der am Rauschlochfelsen, am Maifels und am Steinbruch vorbeiführt, und den Hülsenbergweg, der an der Lourdesgrotte vorbei zum Schnapspfad führt.

Nicht zuletzt weist die Broschüre auch auf das hin, was Hauenstein sonst zu bieten hat – vom Schwimmbad über das Deutsche Schuhmuseum und die Schuhmeile bis hin zum Jugendzeltplatz. Und ganz besonders wirbt die Broschüre für einen weiteren Spaziergang: für jenen nämlich, der auf dem neuen Themenweg „Auf Schusters Rappen“ Einblicke in die Dorf- und Schuhgeschichte Hauensteins geben. (ran)

Einhandmesser bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Hauenstein, Hinterweg (ots) - Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. /pidn (Polizeidirektion Pirmasens)
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Illegales Autorennen
Annweiler, B48 (ots) - Am 07.03.2021 gegen 17:00 Uhr kam es zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus. Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmer gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten. In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen. Dieser musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei einem weiteren Manöver geriet ein beteiligtes Fahrzeug aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit auf die Gegenspur, sodass ein weiterer Geschädigter ausweichen musste. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Kurven geschnitten, diverse Überholmanöver gefahren und die Fahrzeuge immer wieder auf ein Maximum beschleunigt. Durch eine auf einem Parkplatz positionierte Beifahrerin wurden die Fahrmanöver mit einem Handyvideo festgehalten. Die besagten Fahrzeuge konnten am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und kontrolliert werden. Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt. Weiterhin wurde ein am Rennen beteiligter BMW mit 301 PS beschlagnahmt. (Polizeidirektion Landau)
53-Jähriger rastet aus – Polizei setzt Taser ein
Annweiler (ots) - Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 - Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. (Polizeidirektion Landau)